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Augsburg
14.08.2019

Sie kennt das Elend der Drogen, erlebt aber auch Erfolge

Nach 26 Jahren Arbeit für die Drogenhilfe Schwaben freut sich Gerlinde Mair auf den Ruhestand und reisen.
Foto: Silvio Wyszengrad

Gerlinde Mair hat 26 Jahre die Arbeit der Drogenhilfe mitgeprägt. Der Job ist hart, doch die Menschen lagen ihr immer am Herzen. Zum Abschied hat sie eine Forderung.

Drogenkonsum, Therapie, Rückfall, Absturz ins soziale Elend. So sieht der Alltag vieler Drogenkranker aus. Gerlinde Mair hat ihn über Jahrzehnte miterlebt. Auch die Veränderung der Szene. Vor allem das unfassbare Elend, das psychoaktive Substanzen bringen, die gerade den Markt fluten. Trotzdem hat sie sich immer eine große Zuneigung zu den betroffenen Menschen bewahrt. „Manchmal hat man ja auch große Erfolge“, sagt die langjährige Leiterin der Drogenhilfe Schwaben. Vor Kurzem traf sie einen Mann, den sie nicht mehr erkannt hätte. „Er arbeitet jetzt schon lange als Hausmeister, ist ,clean‘ und glücklich“. Er war ihr erster Klient vor Jahrzehnten bei der Drogenhilfe.

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