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Augsburg
22.07.2021

Stadt Augsburg scheitert mit Ideen für Nahverkehrs-Aktionstage

Wie kann man die Nutzung des Nahverkehrs für Innenstadtbesucher aus dem Umland attraktiver machen? Diese Frage beschäftigt die Stadt.
Foto: Silvio Wyszengrad (Symbolbild)

Plus Das Wirtschaftsreferat entwickelt mehrere Vorschläge, um Augsburg für Umlandbewohner besser mit Bus und Tram erreichbar zu machen. Allerdings können diese wohl nicht umgesetzt werden.

Die Stadt Augsburg will versuchen, mehr Menschen aus dem Umland mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu locken. Der Grund: Ein Großteil der Verkehrsbeziehungen verlaufe nicht innerhalb der Stadt, sondern über die Stadtgrenzen hinweg. Allerdings ist das nicht so einfach, mehrere Ideen scheiterten bereits.

Das Wirtschaftsreferat machte zuletzt mehrere Vorstöße - speziell mit dem Ziel, Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Großraum Augsburg fürs Einkaufen in der Stadt zu begeistern. Vorgesehen war, Bewohnern von Umlandstädten in einem rollierenden System samstags einen kostenlosen oder vergünstigten Nahverkehr anzubieten, um sie in die Stadt zu locken. An einem Tag hätten so etwa Friedberger profitieren können, an einem anderen Tag dann Gersthofer. Das ist aber nicht zulässig. Das ergab eine Prüfung durch die Regierung von Schwaben. Der Ansatz verstoße gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung, so die Ansicht der Regierung.

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22.07.2021

"Stadt Augsburg scheitert mit Ideen für Nahverkehrs-Aktionstage". Ideen? Das sind keine Ideen! Entweder man lässt Fachleute sinnvolle und machbare "Ideen" ausarbeiten oder man lässt diese sinnlosen, populistischen "Partei-Wahlwerbe-Ideen" sein!
Vielleicht sollte man sich in vergleichbaren Städten mal umsehen/-hören, was die so alles machen und dann versuchen, dies auch in Augsburg so oder in ähnlicher Form umzusetzen, wenn's denn möglich wäre.

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23.07.2021

Kann ich voll zustimmen!
Nur ein "Rumprobieren" - man tut so als wolle man verändern, dabei will man nur den status quo erhalten.
Veränderung, die was bringen erfordern Mut und wird Opfer kosten?
Opfer sucht man aber immer nur auf der Seite der Verbraucher.
Wenn die Kosten zu hoch sind, dann muss man an das System ran - und dazu gehört die Reduzierung der künstlich hochgezogenen Komplexität der Tarife.
Mir scheint das System - wie alle Verwaltungen - will sich selbst erhalten? Also die Mitarbeiter wollen sich und ihre Arbeitsplätze erhalten und bei der Verwaltung mündet das immer in Vergrößerung und Komplizierung der Vorgänge...

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22.07.2021

Warum kann man nicht die BahnCard mit Bus und Tram kombinieren. Dadurch wird es auch billiger für die Fahrgäste.

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22.07.2021

Warum können wir nicht einfach alle von bedingungslosem Grundeinkommen leben?

Es gibt kaum ein Thema, was das ökosozialistische Spektrum so fasziniert wie Preise des ÖPNV. Da ist kein noch so krummer Vorschlag unzulässig, so lange man das Thema der Refinanzierung konsequent ignoriert.

War schon eine gute Idee im alten China, die Leute alle Radfahren zu lassen. Das schafft am ehesten einen guten Kontakt zur Wirklichkeit und weckt das Verständnis für den Energieerhaltungssatz.

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22.07.2021

Welche Aktionen sollen da helfen?

Ein idiotisch kompliziertes Tarifsystem - zu teuer - muss dann wieder teuer kontrolliert und gepflegt werden - etc.

Ich denke, da sollen möglichst viele Leute beschäftigt werden? Warum eigentlich?
Wir suchen doch so viele Fachkräfte in Deutschland?

Also macht mal eine Aktion für die Vereinfachung der Verwaltungsabläufe?

Da gibt es doch den Fachmann in Bayern!
Der war bei der EU für die den Abbau der Bürokratie ?

Ok - Witzle muss auch sein ...

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22.07.2021

Das Kernproblem mit den viel zu hohen Fahrpreisen kann nur auf Bundesebene gelöst werden, indem die Subventionen steigen, also die Last der Betriebskosten auf alle Steuerzahler verteilt wird. Ein AVV hat leider so gut wie keinen finanziellen Spielraum und kann nur beim Service punkten. Neben Sauberkeit ist das die Pünktlichkeit und Freundlichkeit.

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22.07.2021

>> Bis zum Herbst will die Stadt ein Park- und Verkehrsleitsystem einführen. Es soll Autofahrern, darunter auch solchen aus dem Umland, die Orientierung erleichtern und sie direkt zum nächsten Parkhaus lotsen. <<

Und das hat jetzt was mit ÖPNV oder einem Augsburger CO2 Restbudget von 4 Jahren zu tun?

Vielleicht sollten unsere Augsburger Ökopopulisten erst mal einen guten Ausweg für die Tram im Westen des HBF suchen? So einmalige kostenlos Aktionen sind vielleicht gut für die Presse aber echte Leistung für guten ÖPNV geht anders!

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22.07.2021

Wieso sich denn einbringen? Das Problem des Ausweges im Westen wird sich wie von Zauberhand lösen indem die Tram plötzlich in eine Art Stargate fährt und in einiger Entfernung auf den dort weiterführenden Gleisen weiterfährt. Ironie off

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