Newsticker
Corona-Zahlen: Inzidenz in Deutschland sinkt weiter
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Augsburg: Streit um Linie 5: Verfahrene Situation für die Straßenbahnen im Westen

Augsburg
29.03.2019

Streit um Linie 5: Verfahrene Situation für die Straßenbahnen im Westen

Die Kreuzung Rosenaustraße und Pferseer Straße steht im Fokus aktueller Diskussionen um den Verlauf der geplanten Linie 5.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Die Tramlinie 5 soll in den Westen der Stadt führen - aber auf welchem Weg? Der Streit geht weiter. Das könnte in einigen Jahren zu einer Blamage führen.

Das Szenario wäre eine Blamage für Augsburg, aber inzwischen scheint es immer weniger ausgeschlossen: Der Straßenbahntunnel unter dem Bahnhof könnte nach zwölf Jahren Bauzeit im August 2023 betriebsbereit sein, aber Trams könnten noch nicht durchfahren. Die Linie 3 müsste vorläufig weiter durch die Pferseer Unterführung rollen, weil es im Westen noch keinen Gleisanschluss für den Bahnhofstunnel gibt. Die geplante Linie 5 zur Uniklinik, die eigentlich gleichzeitig mit dem Tunnel hätte fertiggestellt werden sollen, wird ohnehin noch mehrere Jahre Vorlauf benötigen – Baubeginn nicht absehbar. Immerhin die Linien 4 und 6 würden die unterirdische Haltestelle anfahren und dann in einer Wendeschleife unter dem Bahnhof umdrehen – für das Projekt, dessen Kosten am Ende zwischen 230 und 250 Millionen Euro liegen dürften, wäre das ein überschaubarer Nutzen.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

29.03.2019

>> Positiv sei, dass so die Haltestelle Rosenaustraße erhalten werden kann. <<

Aber leider würde diese Haltestelle der Kreuzung so viel Leistungsfähigkeit nehmen, dass der Plan ohne Umgehungsstraße auf dem Bahngelände nicht möglich ist.

>> Rainer Schnierle, ehemaliger Planer bei den Augsburger Stadtwerken <<

Der wollte damals das ZK mit einer eingleisigen Schleife anbinden, was wie heute den Umbau von mehreren Straßen erfordert hätte. Das wurde damals in einer denkwürdigen Aktion vom Leiter TBA/Planung Tram bei OB Menacher verhindert. Werkreferent Wenninger erkannte kurz darauf den Irrweg seines Planers und sprach dann erstaunlich eloquent vom Besseren als Feind des Guten ;-)

>> Die Stadtwerke selbst wollen sich zur Variantendiskussion nicht groß äußern. <<

Ist auch besser so, denn es finden sich seit dem Kö-Bürgerbegehren gegen jede mögliche Trasse im Westen des HBF Äußerungen von swa-Mitarbeitern/Geschäftsführern. Man wollte jahrelang nicht unvoreingenommen prüfen und abwägen; und das fällt den swa nun sehr schmerzhaft auf die Füße.

Permalink
29.03.2019

Da plant man und plant man........ und der Herr Oberbürgermeister, welcher mitverantwortlich ist für die desaströse Planung, nimmt still und leise seinen Hut (lässt sich bei der nächsten Wahl einfach nicht mehr aufstellen). Er drückt sich und lässt die anderen weiterwursteln. Das ist mal wieder typisch für einen Politiker. Wenn es zum großen Knall kommt (Millionen über Millionen Schulden und unvollendetete Planung)) ist er nicht mehr da und kann zur Verantwortung gezogen werden.

Permalink
29.03.2019

Herr Gribl ist sicher mitverantwortlich, dass die Planung am Hauptbahnhof im Gegensatz zum Königsplatz nicht überarbeitet und verbessert wurde. Diesen Schneid hatte er leider nicht mehr, nachdem rot-grün jede Änderung an diesem Tramtunnel/Bahnhofsumbau abgelehnt und die Kritiker als "Gegner des ÖPNV" geschmäht hatte.

Permalink