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Augsburg
20.10.2016

Was das Theater der Stadt und den Augsburgern "bringt"

Was bringt das Theater der Stadt? Das hat eine Studie untersucht.
Foto: Ulrich Wagner

Das Theater Augsburg beschert der Wirtschaft laut einer Studie Vorteile. Auch die Theatersanierung könnte sich demnach lohnen. Die Ergebnisse im Überblick.

Salopp gefragt: Was bringt eigentlich ein Theater? Wie wirkt es sich wirtschaftlich aus und welchen Nutzen hat es für Menschen, die gar nicht hingehen? Diese und andere Fragen wurden in den letzten Monaten in Augsburg intensiv diskutiert. Auch der Förderverein „Wirtschaftsregion Augsburg“, eine Initiative der Industrie- und Handelskammer, hat sie sich gestellt. Um Antworten zu finden, beauftragte der Verein das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos mit einer Studie über das Dreispartenhaus und seine Einflüsse auf die Stadt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.10.2016

Die unterschiedlichen städtischen Investitionen bringen auch unterschiedliche Wertschöpfung hervor. Zum Theaterstandort gibt es auch Studien der Max-Planck-Gesellschaft oder der Wirtschaftsuni HTWK in Leipzig hier: https://www.mpg.de/604734/pressemitteilung20100805

oder hier:

http://www.miz.org/dokumente/2014_HTWK_Studie_Umwegrentabilitaet_Kurzfassung.pdf

Die wirtschaftliche Bedeutung gerade von Theatern für die Städte ist immens. Das weiß die Wirtschaft (in diesem Artikel vertreten von der IHK) und die Politik weiß es und es kommt dann auch bei den Bürgern an.

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20.10.2016

Es ist erschreckend, wie man sich in Augsburg wegen der Theatersanierung das Leben schwer macht. In anderen bayerischen Städten wäre die Sanierung gar keine Frage. Die Investition ist eine Investition in die Zukunft und lohnt sich allemal! Irgendwann wird man froh sein, daß man das Theater in funktionsfähigem Zustand noch hat!

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20.10.2016

Will man uns für dumm verkaufen?

Weil Theatermitarbeiter Mieten bezahlen, fließt durch das Theater Geld in den Wirtschaftsraum Augsburg? Wie blöd ist das denn? Tut mir leid, allmählich reißt einem der Geduldsfaden. Wir haben in Augsburg akute Wohnungsnot und wenn die Wohnungen nicht von Theatermitarbeitern bewohnt werden, dann eben von anderen Menschen!

Im Gegenteil könnte man, wenn man sich auf dieses Niveau begeben wollte, behaupten, dass eine Aufgabe des Theaterstandortes die Wohnungsnot in Augsburg lindern könne.

Dieselbe Milchmädchenrechnung hinsichtlich der vergebenen Aufträge. Sicherlich fließt ein Teil davon als Einnahmen an die Stadt zurück. Aber die Zahlen gegenüberzustellen, und zu suggerieren, es sei blöde, wenn man nicht mit 91 Mio Euro geschätzte 365 Umsatz generiere ist schon dreist.

Wenn man die 91 Mio nämlich für andere Investitionen aufbrächte, wäre der Rückfluss derselbe. Es ist nicht so, dass es in der Stadt Augsburg keine anderen brennenden Aufgabenbereiche gäbe und der Vorwurf bzw. die Sorge lautet genau, dass die jährlichen 3,85 Mio, die das Theater auf xx Jahre bindet keine anderen wichtigen Projekte angegangen werden können.

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20.10.2016

Es ist interssant, wie die IKSA auf ihrer Facebook-Seite jetzt rigeros Kommentare löscht und Kommentatoren blockt. Es tauchen dort halt immer wieder Fakten auf, die nicht in das verbreitete Bild der Initiative passen. Herr Idrizovic möchte sachlich und fair sein, arbeitet jedoch dabei mit falschen Angaben.

Herrn Achatz selbst wurde noch nie ein Vorwurf wegen Kostensteigerung gemacht. Es gibt in Augsburg für das Große aus einen Kostenpuffer von 30%. In München wurde dieser Puffer im Vorfeld von der Politik gestrichen. Herr Rösener ist kein Brandschutzgutachter sondern macht Betonbau für Tiefgaragen. Das gesamte große Haus ist denkmalgeschützt.

Nur um ein paar Fakten zu nennen bzw. zurechtzurücken.

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