Newsticker
Ukraine fordert Lieferung von Raketenwerfern mit hoher Reichweite
  1. Startseite
  2. Augsburg
  3. Augsburg: Wenn pflegende Angehörige überfordert sind, drohen Tragödien

Augsburg
09.07.2021

Wenn pflegende Angehörige überfordert sind, drohen Tragödien

Mit einem Händedruck allein ist es nicht getan. Auf pflegende Angehörige kommt oft eine Flut an Aufgaben zu, die sie an den Rand ihrer Kräfte bringt.
Foto: B. Thissen, dpa (Symbol)

Plus Oft wagen die Betroffenen aus Scham nicht, fremde Hilfe zu suchen. Brunhilde Schütt aus Augsburg hat sich getraut. Heute fordert die 91-Jährige eine bessere Lobby für pflegende Angehörige.

Brunhilde Schütt ist, wenn man so will, ein Glücksfall. Ein Glücksfall für sich und ihre Angehörigen. Die Hochzollerin wirkt optisch so jung, dass ihr Geburtsjahrgang 1929 gar nicht zu ihrem Aussehen passen mag. Zudem ist die 91-Jährige geistig rege geblieben, vielseitig interessiert und in der Lage, sich selbst zu versorgen. Brunhilde Schütt kennt aber auch die andere Seite. Als Witwe eines über Jahre hinweg pflegebedürftigen Mannes hat sie hautnah den Verfall eines geliebten Menschen miterleben müssen. Zunächst kümmerte sich die Sozialpädagogin daheim um ihren Partner. Doch als sie merkte, wie sehr sie diese Aufgabe an ihre Belastungsgrenze brachte, entschied sie sich, ihren Mann in eine Pflegeeinrichtung zu geben. „Er war dort gut versorgt“, hat sie bei den zahlreichen Besuchen festgestellt und diese Erfahrung in den von ihr verfassten Pflege-Leitfaden „Emotionale Kompetenz in Einrichtungen der Altenpflege“ einfließen lassen. „Als er starb, nahmen wir in Frieden voneinander Abschied.“

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.