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Augsburg
17.05.2021

Zeugin im Prozess um Pflegebetrug: Patienten spritzten sich Insulin selbst

Im Prozess um einen großangelegten Pflegebetrug sagen ehemalige Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes als Zeuginnen vor dem Augsburger Landgericht aus.
Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

Plus Mit falschen Abrechnungen soll ein Augsburger Pflegedienst die Kassen um Millionen Euro betrogen haben. Vor Gericht erzählen Zeuginnen, wie das funktionierte.

Die Stimme von Johannes Ballis bleibt zwar ruhig, doch es reicht ihm: "Wir sind hier nicht auf einer Spaßveranstaltung. Das ist kein Kasperltheater", sagt er warnend zu der 57-jährigen Zeugin. Die Geduld des Vorsitzenden Richters im Mammutprozess gegen einen Augsburger Pflegedienst hat zuletzt offenbar gelitten. Nachdem drei der insgesamt fünf Angeklagten in Geständnissen die kriminellen Geschäftsgebaren des Pflegedienstes Fenix weitgehend eingeräumt haben, vernimmt die 10. Strafkammer des Landgerichts Augsburg derzeit Zeuginnen und Zeugen, die einst für den Pflegedienst arbeiteten. Einige von ihnen scheinen es dabei mit der Wahrheit nicht allzu genau zu nehmen.

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18.05.2021

Schön, dass Sie schreiben, wie die Verbrecher das viele Geld kassiert haben. Jetzt aber: Butter zu den Fischen: Warum schreiben Sie nicht, wer als "Patient" profitiert hat? Arme Leute? Garantiert nicht! Das waren Sozialschmarotzer, die unser deutsches "Sozialstystem" in kürzester Zeit auf dessen Schwächen durchschaut haben. Wäre es vorstellbar, dass es sich um ganze Familien (Banden) handelt, die mit den Verbrechern unter einer Decke stecken? Clans, oder wie sie immer auch bezeichnet werden? Wo bleiben die Reaktionen unserer Krankenkassen? Apell: Nehmt auch die Profiteure aus dem System und nehmt ihnen und ihren Söhnen das Geld wieder weg.

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