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Augsburg

31.01.2020

Augsburg bekommt das erste automatische Parkhaus für Fahrräder

Das Fahrradparkhaus mit 120 Stellplätzen soll an der Hochfeldstraße am Bahnhaltepunkt Haunstetter Straße entstehen.
Bild: Silvio Wyszengrad

Plus Am Bahnhaltepunkt im Bismarckviertel sind die Stellflächen für Fahrräder meistens übervoll. Ein neuer Bau soll das ändern - geplant ist ein zwölf Meter hoher Turm.

Die Stadt will im Herbst mit dem Bau des ersten von drei geplanten automatischen Fahrradparkhäusern beginnen. Das Parkhaus mit 120 Stellplätzen soll an der Hochfeldstraße nahe des Treppenzugangs zum Bahnhaltepunkt Haunstetter Straße entstehen. Verkehrsminister Hans Reichhart ( CSU) übergab der Stadt am Freitag einen Förderbescheid über 720.000 Euro, der 70 Prozent der Baukosten des Projekts deckt. Zentrale Punkte: Ein zwölf Meter hoher Turm und ein Aufzug.

„Es gibt an dieser Stelle einen Riesenbedarf, Räder abstellen zu können“, sagte Minister Reichhart bei der Übergabe. Bürgermeisterin Eva Weber (CSU) sagte, dass der Schlüssel zur Mobilität der Zukunft in der besseren Vernetzung von Verkehrsmitteln liege. Dazu leiste das Parkhaus einen Beitrag. Der etwa zwölf Meter hohe Turm wird über Ladeöffnungen verfügen, in die Radler ihre Gefährte schieben. Von dort werden die Fahrräder mit einem Aufzug automatisch im Parkhaus verstaut. Das Gebäude braucht acht mal acht Meter Grundfläche. Die 55 Stellplätze, die es aktuell an der Hochfeldstraße gibt, sind meist übervoll.

Haunstetter Straße: Ein weiteres Fahrrad-Parkhaus ist geplant

Diese Situation gebe es an manchen Verknüpfungspunkten mit dem Nahverkehr, so Tiefbauamtsleiter Gunther Höhnberg. Darum sei auch ein weiteres Parkhaus an der Haunstetter Straße (Zugang zum Bahnhaltepunkt) geplant. Für Besucher der Innenstadt oder Berufstätige mit Arbeitsplatz in der City ist zudem ein Radturm zwischen Ernst-Reuter-Platz und Stadtmarkt geplant.

Nutzer werden eine Registrierung benötigen. Noch sei offen, ob für die Nutzung des Parkhauses Gebühren erhoben werden, so die Stadt. In Offenburg, das in Deutschland beim Bau eines vollautomatischen Parkhauses vorne mit dabei war und seit 2013 eine ähnliche wie in Augsburg geplante Anlage betreibt, liegt die Jahresgebühr bei 60 Euro. Mit dem Radparkhaus reagiere man auch darauf, dass viele Räder immer teurer würden und die Besitzer sie sicher verstaut wissen möchten, so Höhnberg.

Fahrrad-Parkhaus an der Hochfeldstraße wird zwölf Meter hoch

Seitens der Initiatoren des Bürgerbegehrens zur Förderung für mehr Radverkehr wird das Fahrradparkhaus positiv gesehen, allerdings genüge es nicht. Der Bau werde schon seit Jahren angekündigt, so Mitinitiator Arne Schäffler vom ADFC. Nachdem die Grünen angekündigt haben, das Bürgerbegehren zu unterstützen, gibt es auch erste Stellungnahmen von CSU und SPD. Die Initiatoren hatten am Mittwoch die Eckpunkte vorgestellt, die neben einem Radwegeausbau auch Einschränkungen für den Autoverkehr vorsehen. CSU-OB-Kandidatin Eva Weber sagt, dass sie Verständnis für das Bürgerbegehren habe. Viele Forderungen seien unterstützenswert. „Allerdings werde ich einem grundsätzlichen Vorrang des Fahrradverkehrs keine Zusage erteilen. Ich will einen intelligenten Mobilitätsmix für alle, keine Privilegien für Einzelne“, so Weber. Der Weg der Konfrontation sei falsch.

SPD-OB-Kandidat Dirk Wurm äußerte sich tendenziell offener. Inhalte und Zielrichtung, auch was eine schrittweise Reduzierung der Parkplätze betrifft, seien „alles richtige Maßnahmen, um das Umsteigen aufs Rad attraktiver und sicherer zu machen“. Allerdings wollen er und die SPD die konkrete Fragestellung des Bürgerbegehrens abwarten, die Ende Februar vorliegen wird.

Hier sind die Fahrradparkhäuser geplant:

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01.02.2020

Ich würde mich sicherer fühlen wenn die Radwege alle wieder richtig angezeichnet wären und ein paar mehr Warnschilder: Achtung Geisteradler bitte seite Wechseln angebracht wären.Ich würde mir wünschen das auch die Polizei mehr darauf achtet das Autofahrer den Radweg respektieren. Ich möchte nicht mehr auf die Fahrban ausweichen müssen nur weil jemand denkt das dass ein Ordentlicher Parkplatz wäre und man dann zur Bank geht. Dauert ja nur 2 Minuten, ja aber mir ist der Weg komplett verspert. Die Anzahl der Beleidigungen die man bekommt wenn man denn rechtens Klingelt, ist wiederlich. Weiterhin wäre ich für eine generele Leinenpflicht auf öffentlichen Fahrradwegen. Ich wohne in Aystetten daher gibt es es hier die Welden Bahn, die masse an Hundehaltern die überhaupt nicht darauf achten was ihre Vierbeiner tun ist enorm. Man bringt unnötigerweise die Tiere und mich in Gefahr. Einige Hunde sind mir schon vor das Fahrrad gelaufen aber bisher konnte ich pünktlich Bremsen oder ausweichen. Daran sind aber wie immer nicht die Hunde schuld, sondern die Besitzer. Ich würde mir wünschen das Rechtsabbiger-PKW/LKW mit einer Radspur auf der Fahrbahn einen Totenwinkel Spiegel an Ampeln bekommen. Ich werde richtung City Gallerie beim Copy Shop regelmäßig abgedrängt. In Neusäß ist das Radfahrleitsystem überhaupt nicht vorhanden und sehr verwierend gehandhabt. Ich persönlich fahre nur Fahrrad und Bus, daher fällt es mir auf das zwar von Radcity Augsburg gesprochen wird aber die Radwege leider ganz und gar nicht die Qualität haben die sie haben müssten für solch einen Titel. Sowie die Radwege jetzt aussehen wird Augsburg diesem Titel gar nicht gerecht.

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