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Goodbye Deutschland

18.03.2013

Augsburger Auswanderer ärgern sich über TV-Sender

Stefanie Elsässer und ihr Freund Manuel Bücher sind ausgewandert.
Bild: Stefanie Elsässer

Als Manuel Bücher und Stefanie Elsässer in der Vox-Auswandererserie „Goodbye Deutschland“ den Bericht über ihren Start in Thailand sahen, waren die beiden Auswanderer sauer.

Als die zweite Folge der Vox-Auswandererserie „Goodbye Deutschland“ ausgestrahlt wurde, hat Manuel Bücher im Anschluss die W-Lan-Box an die Wand geworfen. Aus Wut. Aus Enttäuschung, weil der Sender die in Thailand gedrehten Szenen so zusammengeschnitten hatten, dass er und seine Freundin Stefanie Elsässer naiv und planlos rüberkamen, gar die Existenz ihrer kürzlich eröffneten Bar „Sunset Pearl“ auf der Insel Koh Phangan in Frage gestellt wurde. „Da hat vieles nicht gestimmt“, sagt er.

Im vergangenen November waren die beiden Augsburger ausgewandert. Im Januar eröffneten sie ihre Bar – ohne die dafür erforderlichen Genehmigungen in der Hand zu halten. „Vox war in der Woche da und wollte drehen. Wir haben alles in einer Hauruck-Aktion organisieren müssen“, sagt er.

Deshalb gab es Ärger mit der Polizei und das Paar schloss die Bar, um alle erforderlichen Lizenzen abzuwarten. Auch mit dem Australier Michael, der ihnen die Bar verpachtete, kommen sie, anders als im Fernsehen dargestellt, sehr gut aus. „Er ist wie ein Familienmitglied für uns.“

Augsburger Auswanderer ärgern sich über TV-Sender

Seit Anfang Februar haben sie nun die Papiere und folglich die Bar geöffnet. „Es läuft sehr gut“, sagt er. Inzwischen haben sie zwei Köche eingestellt, die für die Gäste thailändisch kochen. Seine Freundin Stefanie Elsässer, die bereits neben ihrem Studium in zahlreichen Augsburger Lokalitäten jobbte, hält den Laden am Laufen.

Denn Manuel Bücher ist seit vergangener Woche wieder in Augsburg: Geld verdienen. „Das war von Anfang an so geplant. Ich hatte mir für die ersten Monate unbezahlten Urlaub genommen. Jetzt werde ich wieder hier eine Zeit lang arbeiten, um Geld reinzuholen“, sagt er und will klarstellen. „Um uns muss man sich keine Sorgen machen.“

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