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Augsburger Busbahnhof: Wann passiert endlich etwas?

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Kommentar Von Ina Marks
12.06.2019

Der Augsburger Busbahnhof ist mehr oder weniger eine schlecht improvisierte Haltestelle. Die Zustände dort sind teilweise untragbar.

Es sind nicht längst mehr nur Bahnhöfe oder Flughäfen, von denen aus Menschen in andere Städte oder Länder reisen. Millionen von Reisenden in Deutschland benutzen seit Langem Fernbusse als günstigere Alternative zu Flugzeug und Bahn. Für die Städte bedeutet diese Entwicklung eine Herausforderung. Seit Jahren wird an der Infrastruktur der Zentralen Omnibusbahnhöfe (ZOB) gebaut oder nachgebessert. Manche werden von privater Hand betrieben. Busbahnhöfe sind in Städten längst zu einer wichtigen Verkehrsdrehscheibe geworden. So ist es auch in Augsburg. Doch die Infrastruktur dort reicht hinten und vorne nicht aus, um den Andrang in den Griff zu bekommen.

Das Problem ist nicht neu. Aber wann passiert endlich etwas? Bis zu 100 Busse kommen täglich am Busbahnhof in Oberhausen an. An besonderen Tagen, wie vor den Ferien, kann die Zahl auf mehr als das Doppelte steigen. Dann ist dort im nördlichen Industriegebiet der Stadt Chaos angesagt. Dieser Busbahnhof hat seinen Namen nicht verdient. Er ist lediglich eine mehr oder weniger schlecht improvisierte Haltestelle und wird den Anforderungen nicht gerecht. Es ist Aufgabe der Stadt, sich um den Busbahnhof zu kümmern – und sei es, per Ausschreibung einen privaten Betreiber zu suchen. Augsburg ist die drittgrößte Stadt Bayerns und wurde vor drei Jahren zur Metropole heraufgestuft. Einer Metropole ist dieser Fernbusbahnhof nicht würdig.

Lesen Sie dazu den Artikel: Ein Busbahnhof steht in der Kritik

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14.06.2019

>> Es ist Aufgabe der Stadt, sich um den Busbahnhof zu kümmern <<

Wie bitte?

Die Fahrgäste des ÖPNV bezahlen den finanziell aus dem Ruder laufenden HBF Umbau mit stark überdurchschnittlichen Fahrpreiserhöhungen und den Billig-Fernbusreisenden soll die Stadt einen komfortablen Busbahnhof bauen?

Nein! Erst sollte die Augsburger Politik überhaupt einen Weg hinten aus ihrer 250 Mio Fehlplanung finden und ein Tarifmodell schaffen, das Familien im Verbundraum nicht mit unfairen Kinderpreisen abzockt und ins Auto zwingt.

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