Und: Kann man Vorschläge machen? Nun ist die Sache spruchreif. Ausnahmsweise gibt es einen Wettbewerb zur Namensfindung. Die Aktion läuft im Internet über die Facebook-Seite des Zoos. „Normalerweise dürfen bei uns die Tierpfleger entscheiden, welchen Namen ein neugeborenes Tier bekommen soll“, sagt die Zoochefin. Nur selten wird von dieser Regel abgewichen. Zuletzt gab es vor drei Jahren einen Wettbewerb. Damals wurde nach einem Namen für eines der Breitmaulnashörner gesucht. Bei einer Abstimmung in unserer Zeitung entschieden sich 1600 Leser für den afrikanischen Namen „Kibibi“. Zu deutsch bedeutet er „kleine Dame“ oder „Prinzessin“.
Diesmal soll die Namenswahl anders laufen. Der Zoo sucht eine Woche lang Vorschläge über Internet. Es gibt nur eine Vorgabe: Es muss ein Frauenname sein, weil die Giraffe weiblich ist. Am Ende werden die Tierpfleger ihre Wahl treffen. Natürlich soll es bei der Aktion auch Gewinner geben: Wer den Namen genannt hat, wird zu einem Besuch im Zoo eingeladen.
Dem Giraffenmädchen geht es unterdessen prächtig. Es frisst gut. Und es darf auch schon mit nach draußen. In der Außenanlage kann man mit etwas Glück beobachten, wie das Jungtier herum galoppiert.
Im Zoo werden Rothschild-Giraffen gezüchtet. Die Herde besteht aus Vater Marvin, Mutter Lada, ihrem neuesten Giraffenkind und der zweieinhalbjährigen Joy. Letztere wird in den kommenden Wochen an einen Zoo in Dänemark abgegeben. Rothschild-Giraffen sind in ihrer Heimat Ostafrika vom Aussterben bedroht. (eva)
Vorschläge kann man im Internet machen unter facebook/ZooAugsburg