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Kochshow

08.10.2019

Augsburger bei "The Taste": "Krassester Kochkurs, den man sich vorstellen kann"

Michael Palma, 39, aus Friedberg setzt beim Kochen auf frische Zutaten. Heute ist er wieder im TV zu sehen: um 20.15 Uhr auf SAT.1.
Bild: Silvio Wyszengrad

Der Augsburger Michael Palma arbeitet in Friedberg und ist jetzt unter den besten 16 Kandidaten bei "The Taste". Was er sich vorgenommen hat.

Wenn Michael Palma so zurückdenkt, hat er eigentlich schon immer gekocht. Mit zehn Jahren war er imstande, selbst einen Schweinsbraten mit Knödeln und Bratensoße zuzubereiten. Heute ist der 39-Jährige Geschäftsführer des Friedberger Catering-Unternehmens „Samok“ – und gerade bei Deutschlands größter TV-Kochshow „The Taste“ zu sehen.

Seine beste Freundin hatte ihn hinter seinem Rücken angemeldet, und obwohl Michael nicht so gern im Vordergrund steht, nahm er die Einladung zum Casting an. „Die Sendung hat mich schon immer gereizt. Das schnelle Improvisieren, das Kreativsein und natürlich die Herausforderung, mit so vielen Sterneköchen zusammen zu kochen – das ist so der krasseste Kochkurs, den man sich vorstellen kann“, erzählt Michael, in der Sendung nur Michi genannt.

Die Chemie mit Sterne-Köchin Maria Groß stimmt

Dass er sich unter fast 2000 Bewerbern auch gegen erfahrene Köche durchsetzen konnte, hätte sich der Augsburger nicht träumen lassen. Unter die besten 16 Kandidaten hat er es geschafft und kocht nun im Team von Sterneköchin Maria Groß um das Preisgeld von 50.000 Euro. Die Chemie zwischen ihnen habe sofort gestimmt, auch was das Kochen betrifft: „Maria ist eine Granate in der Küche“, scherzt Michi.

Genau wie die Starköchin setzt Michi beim Kochen auf „viel Frische“ – auch in seinem Unternehmen. Dort versorgt er unter anderem Schulkantinen mit Mittagessen. Und obwohl er täglich mehrere hundert Portionen liefert, kommt bei ihm nur Selbstgemachtes auf den Teller. „Alles ohne Zusatzstoffe“ – das ist dem 39-Jährigen wichtig.

Um Profit geht es Michi dabei nicht. Sein Ziel ist es, das Bewusstsein für „Kantinenkost“ langfristig zu ändern. Nicht nur gesund und ausgewogen, auch optisch ansprechend und abwechslungsreich solle das, was den Menschen in Kantinen vorgesetzt werde, sein. Für Michi kein Problem: Er ist viel gereist und hat Inspirationen in aller Welt gesammelt. International ist daher der Speiseplan in Friedberg: „Da kommt Essen aus Südtirol genauso vor wie von der Südsee. Irgendwie festlegen, das wär’ mir zu langweilig.“

Ist der Spitzname "Michi" ein gutes Omen?

Eine gute Voraussetzung für „The Taste“, wo jede Woche ein anderes Koch-Thema ansteht. Am Mittwoch um 20.15 Uhr geht die kulinarische Reise auf SAT.1 in die USA: „Das ist mehr als nur Fastfood.“ Übrigens: Schon einmal kochte ein Michi bei „The Taste“. Michael Reich aus Hörmannsberg kam bis ins Finale.

Lesen Sie hierzu auch: Michi Reich aus Hörmannsberg kocht noch einmal bei "The Taste ".

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