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Segeln

13.02.2020

Augsburger hat Olympia im Blick

Simon Diesch (links) und der Augsburger Philipp Autenrieth wollen sich im 470er für die Olympischen Spiele qualizieren.

Philipp Autenrieth möchte sich in der 470er-Bootsklasse qualifizieren. Was dafür nötig ist.

Zehnte waren Simon Diesch und sein Augsburger Vorschoter Philipp Autenrieth in der olympischen 470er-Jolle beim World Cup Ende Januar in Miami/ Florida. In der danach neu berechneten Weltrangliste hat sich die süddeutsche Mannschaft damit um ein paar Plätze auf Rang 17 verbessert.

Seit Sonntag ist das Team schon wieder im Trainingslager in Mallorca, zusammen mit der norddeutschen 470er-Mannschaft Malte Winkel/Matti Cipra (Plau/Schwerin), die in der Weltrangliste auf Platz 26 stehen. Mitte März wird auf Mallorca die Weltmeisterschaft der 470er-Jollen stattfinden – und bis dahin werden immer mehr internationale Spitzenmannschaften in El Arenal am östlichen Ende der Bucht von Palma erwartet.

Interne Ausscheidung des deutschen Verbands

Die WM, die kurz darauf folgende Regatta um die „Trofeo Princesa Sofia“ und der World Cup Mitte April in Genua werden vom Deutschen Segler-Verband als interne Ausscheidung für Olympia herangezogen. Die Startberechtigung, das „Nationenticket“, indes müssen die Deutschen erst noch beim World-Cup in Genua holen. Denn dieses fehlt bislang. 19 Nationen sind bei Olympia 2020 bei den 470er-Herren nur zugelassen, statt bisher 25.

Augsburger hat Olympia im Blick

Denn bei allen Segel-Disziplinen sollen diesmal gleich viele Frauen wie Männer starten. Von daher ist es für die Männer diesmal deutlich schwerer, an das Nationenticket heranzukommen als bei früheren Olympischen Spielen. In Genua wird im April noch ein Kontinental-Ticket für Europa vergeben. Vier Tickets sind bei der Weltmeisterschaft im August 2019 ausgesegelt worden. Diesch/Autenrieth waren als bestes deutsches Team da auf Platz 16 gesegelt.

Doch in der Rangliste der Nationen, die ihr Ticket bei der WM sichern konnten, war Deutschland damit nur an fünfter Stelle. Damit wäre Deutschland aber Nachrücker, sollte irgendeine qualifizierte Nation ihren Startplatz nicht wahrnehmen. Diesch/Autenrieth wollen sich nun aber erst einmal ganz auf den World Cup konzentrieren: „Wir haben die Chance, das Ticket aus eigener Kraft zu holen – und diesem Ziel gilt unsere ganze Anstrengung“, betont Philipp Autenrieth.

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