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Augsburg

01.01.2019

Autofahrer flüchtet vor Polizei und wird schwer verletzt

Ein Zeuge meldete ein Auto, das in Schlangenlinien fuhr. Auf der Flucht vor der Polizei verunglückte der Fahrer und wurde schwer verletzt.
Bild: Alexander Kaya

Ein Zeuge meldete ein Auto, das in Schlangenlinien fuhr. Auf der Flucht vor der Polizei verunglückte der Fahrer und wurde schwer verletzt.

Ein 24 Jahre alter Mann ist am frühen Dienstagmorgen auf der Flucht vor der Polizei schwerstverletzt worden. Nach Angaben der beamten hatte ein Zeuge gegen 2.30 Uhr eine Auto gemeldet, das in Schlangenlinien fahre. Es war von Friedberg in Richtung Augsburg unterwegs.

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Die Polizei entdeckte das Auto in der Friedberger Straße in Augsburg. Als Beamte den Fahrer zum Anhalten aufforderte, sei der 24-Jährige mit teilweise stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Provinostraße weitergefahren, teilt die Polizei mit. Später fuhr er in der Haunstetter Straße stadtauswärts. „Trotz mittlerweile mehrerer eingesetzter Streifenwagen machte der Fahrer keine Anstalten, anhalten zu wollen“, sagt ein Polizeisprecher.

Auto prallt gegen Lichtmasten und Baum

Am Beginn der Universitätsstraße überholte der Mann dann einen vor ihm fahrenden Streifenwagen. Als er auf dessen Höhe war, habe er nach rechts gezogen und den Streifenwagen touchiert. Dann passierte der Unfall: „Kurz darauf kam der 24-Jährige in einer langgezogenen Rechtskurve in der Universitätstraße nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Lichtmasten sowie einen Baum“, so die Polizei. Der Mann sei von den Beamten  aus dem stark beschädigten Honda geborgen und versorgt worden.  Er wurde kurz darauf vom Rettungswagen schwerstverletzt ins Klinikum gebracht.

Der Auslöser der Flucht ist noch unbekannt

Warum der Augsburger in Schlangenlinien fuhr und vor den Beamten flüchtete, ist noch unklar. Die Polizei beauftragte einen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens. Um festzustellen, ob der Mann unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der genaue Ablauf seiner Fahrt und inwieweit es währenddessen zu weiteren Vorfällen kam, wird derzeit noch ermittelt. Der Sachschaden beim Honda und dem touchierten Streifenwagen wird insgesamt auf mehrere tausend Euro geschätzt.

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