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Verkehr in Augsburg

17.05.2016

B17-Baustelle sorgt für Staus im Augsburger Berufsverkehr

Auf der B17 wird wieder gebaut. Zwei Wochen lang geht es nur einspurig voran.
Bild: Silvio Wyszengrad

Die B 17 wird auf Höhe von Augsburg-Göggingen und Pfersee saniert. Zwei Wochen lang steht nur eine Spur zur Verfügung. Am Dienstag gab es im Berufsverkehr Stau.

Die B17-Baustelle in Augsburg machte sich am Dienstag im Berufsverkehr bemerkbar. Im Bereich Pfersee und Göggingen gab es am Morgen Verzögerungen, wovon vor allem der Verkehr in Richtung Süden betroffen war. Zeitweise staute sich der Verkehr auf einer Länge von bis zu acht Kilometern, sodass es schon in Höhe der Autobahnauffahrt Augsburg-West zu Behinderungen kam, so der Staumelder von tomtom. In Richtung Norden war es nicht ganz so schlimm. Hier staute sich der Verkehr auf einer Länge von fünf Kilometern.

Auch im Feierabendverkehr brauchten Autofahrer durch die Baustelle Geduld. Zwischen 15 bis etwa 19 Uhr ging es nur sehr zäh voran. In beide Richtungen bildeten sich Staus, die zwischenzeitlich eine Länge von mehr als fünf Kilometern hatten.

Die Sperrung der Ausfahrt Augsburg-West in Richtung Landsberg war aber laut einem Polizeisprecher kein Thema. Bei den umfangreichen Bauarbeiten im Frühjahr des vergangenen Jahres war die Autobahnabfahrt zeitweise gesperrt worden, um einen Rückstau auf die A8 zu verhindern.

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So sieht die B17-Baustelle in den Pfingstferien aus

Seit Pfingsmontag arbeiten sich die Fräsen durch den Asphalt der B 17 in Augsburg. Auf dem 2,6 Kilometer langen Teilstück zwischen Nestackerweg und Eichleitnerstraße steht jeweils nur noch eine Fahrspur je Richtung zur Verfügung. Gearbeitet wird um Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr, um möglichst schnell voranzukommen.

Bis Ende der Ferien gibt es Behinderungen. Umleitungen sind ausgeschildert. In der ersten Woche der Ferien wird die Südseite mit einer neuen Asphaltdecke belegt. Autofahrer, die Richtung Landsberg fahren, werden auf die Nordseite der B 17 geleitet. Dort läuft der Verkehr in beiden Richtungen auf je einer Spur. Die Auf- und Abfahrten an den Anschlussstellen Leitershofer Straße und Gabelsbergerstraße auf der Südseite fallen weg. In der zweiten Woche wird der Verkehr über die Südseite geleitet und die Fahrbahndecke auf der Nordseite erneuert.

Warum muss die B17 saniert werden?

Grund für die Baumaßnahme ist, dass der Flüsterasphalt erneuert werden muss. Zu warten sei nicht möglich, sagt Josef Weber, Leiter des Tiefbauamtes: „Wenn die Schäden zunehmen, ist die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet.“ Asphalt könnte herausbröckeln.

Die Stadt hat die Arbeiten bewusst in die Ferien gelegt, weil dann weniger Verkehr herrscht. Wenn viele Berufstätige wie an die Arbeit müssen, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Sollte das Wetter mitspielen, gelingt dies vielleicht sogar vor dem 30. Mai. Dauerregen könnte den Zeitplan aber auch über den Haufen werfen.

Insgesamt 1,6 Millionen Euro kostet die Straßensanierung. Mehr als die Hälfte der anfallenden Kosten übernimmt der Freistaat Bayern. (nos/AZ)

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