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Augsburg

02.07.2020

BVB-Fan rastet in Augsburg aus - und muss Geldstrafe zahlen

Ein 27-Jähriger BVB-Fan hätte sich vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten müssen, doch dann wurde ihm die Anreise erspart.
Bild: Foto: Stadler (Symbol)

Plus Ein Dortmund-Anhänger soll schon vor dem Spiel gegen den FCA einen Bus demoliert haben. Dann verlor auch noch sein Club.

Es muss wohl eine böse Vorahnung gewesen sein, die einen Fußballfan von Borussia Dortmund schon vor dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg am 1. März 2019 wütend ausrasten ließ. Mit einer Krücke demolierte der 27-Jährige die Scheibe eines Shuttle-Busses der Verkehrsbetriebe unweit der WWK-Arena. Ihm sollte nun vor dem Amtsgericht der Prozess wegen Sachbeschädigung gemacht werden.

Eigentlich hätte der BVB-Anhänger erst nach dem Spiel allen Grund gehabt, verärgert zu sein. Nämlich auf seine Mannschaft. Denn die verlor damals sensationell mit 1:2 gegen die Augsburger, die am 24. Spieltag auf Platz 15 schon gegen den Abstieg kämpften. Durch zwei Tore von Dong-won Li besiegte der FCA den damaligen Zweiten der Bundesliga vor ausverkauftem Haus.

BVB-Fan demolierte die Scheibe eines Shuttle-Busses

Hunderte von Dortmund-Fans waren damals in einem Sonderzug nach Augsburg gereist. Sie wurden mit Shuttle-Bussen weiter in die Arena gefahren. Wie BVB-Fans später berichteten, stoppten Busse plötzlich in Sichtweite des Stadions, die Fans durften aber nicht aussteigen. Daraufhin wollten die Dortmunder eigenmächtig die Busse verlassen, was aber die Polizei verhinderte. In diesem Zusammenhang soll es dann zur Demolierung einer Busscheibe gekommen sein.

BVB-Fan rastet in Augsburg aus - und muss Geldstrafe zahlen

Verfahren wurde kurzfristig eingestellt

Der Prozess gegen den BVB-Fan war bereits im Augsburger Gerichtsgebäude terminiert. Doch kurz zuvor konnte der Verteidiger des angeklagten Fans erreichen, dass die Staatsanwaltschaft einer Einstellung des Verfahrens durch Richterin Sandra Dumberger zustimmte. Dies ersparte dem Fußballfreund die weite Reise nach Augsburg.

Der 27-Jährige muss allerdings eine Geldauflage von 500 Euro berappen, zudem den Schaden in Höhe von 1000 Euro den Stadtwerken ersetzen.

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