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Augsburg

11.06.2017

Bademeister rettet bewusstlosen Fünfjährigen vor dem Ertrinken

Durch die schnelle Reaktion des Bademeisters wurde am Sonntag ein Fünfjähriger im Familienbad vor dem Ertrinken gerettet.
Foto: Ida König (Archiv)

Ein aufmerksamer Bademeister hat im Augsburger Familienbad ein Unglück verhindert. Ein Kind trieb bewusstlos im Nichtschwimmerbecken. Die Mutter war zur Toilette gegangen.

Dem blitzschnellen Eingreifen des Bademeisters verdankt ein Fünfjähriger vermutlich sein Leben: Der Bub trieb bewusstlos im tiefen Areal des Nichtschwimmerbereichs im Familienbad, als der Bademeister ihn bemerkte. Er reagierte schnell und zog den Buben aus dem Wasser.

Wie die Wasserwacht berichtet, war der Bademeister am Sonntagmittag gegen 13 Uhr auf den kleinen, im Wasser treibenden Körper in der Nähe der silbernen Rutsche im Nichtschwimmerbereich aufmerksam geworden. Die um ihn herumschwimmenden Badegäste hatten noch nichts von der Notlage des Kindes mitbekommen, berichtet Günter Eisenrith, Vorsitzender der BRK-Kreiswasserwacht, auf AZ-Nachfrage.

„Der Bademeister hat geistesgegenwärtig reagiert und ist sofort ins Wasser gesprungen“, so Eisenrith. Hinzueilende Mitglieder der Wasserwacht hätten das Kind dann in die Wasserwachtstation gebracht und mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Kurze Zeit später sei der Bub wieder zu sich gekommen. „Wir konnten ihn dem Notarzt in ansprechbarem Zustand übergeben“, so Eisenrith. Der Junge wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war am Sonntagabend unklar.

Die Mutter hatte das Kind unbeaufsichtigt gelassen

Die Mutter hatte von alledem nichts mitbekommen. Offenbar war sie gerade auf die Toilette gegangen und hatten ihren Sohn unbeaufsichtigt gelassen. Warum der Bub alleine im Wasser war, ließ sich zunächst nicht feststellen. Die Mutter habe dem Geschehen auch nur bedingt folgen können, weil sie der deutschen Sprache nicht mächtig ist, so die Wasserwacht.

Bereits am vergangenen Wochenende war es in Augsburg beinahe zu einem Badeunfall gekommen: Im Naturfreibad Haunstetten geriet ein 17-Jähriger in Not. Er hatte einen Krampf im Bein erlitten und war untergegangen. Benjamin Weber, der Vorsitzende der Wasserwacht Haunstetten, sprang in den See und rettete den 17-Jährigen mithilfe eines Studenten, der dem Mann ebenfalls zu Hilfe geeilt war.

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