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25.06.2007

Behörden schicken Ente zum Tierarzt

Die Fälle von Vogelgrippe in Nürnberg haben auch die Stadt Augsburg in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. In Haunstetten wurde gestern prompt eine "gesundheitlich auffällige" Ente entdeckt, sie wird vorsorglich von einem Tierarzt untersucht und bei Bedarf zum Landesamt für Gesundheit nach Oberschleißheim gebracht. "Ein konkreter Ansteckungsverdacht hat aber zu keinem Zeitpunkt bestanden", betont Gesundheitsreferent Thomas Schaller. Die Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich der Vogelgrippe seien überdies nie aufgehoben worden.

Dennoch hat die Stadtverwaltung jetzt den Alarmplan für den Fall einer Ausbreitung des Virus H5N1 in Augsburg nochmals überprüft. "Wir sind gut gewappnet", so Schaller. Feuerwehr, Polizei, das Amt für Verbraucherschutz sowie das Veterinäramt sind in den Plan eingebunden. Die Feuerwehr hält schon immer Ausschau nach toten Wildvögeln, hat seit Wochen aber keine gefunden. Der letzte Fall eines infizierten Schwanes, der in Augsburg zur Errichtung von Sperrzonen sorgte, war im März vergangenen Jahres. Mit weiteren Fällen hatte die Stadt diesen Winter gerechnet. Dazu kam es aber nicht.

Vogelgrippe ist eine Tierseuche, Menschen können den Erreger durch engen Kontakt mit infizierten Tieren aufnehmen, wenn sie mit Kot verunreinigten Staub einatmen oder durch eine Schmierinfektion über die Hände, so Schaller. Hohe Ansteckungsgefahr bestehe nicht, der Referent appelliert dennoch an die Bevölkerung:

" Wasservögel nicht füttern oder anfassen.

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" Geflügelhalter werden gebeten, dafür zu sorgen, dass ihre Tiere nicht in Kontakt mit Wildvögeln oder Wildtieren kommen.

" Wer im Stadtgebiet verendete Wasser- und Raubvögel sowie Raubwild findet, sollte die Tiere keinesfalls anfassen, sondern die Feuerwehreinsatzzentrale verständigen unter Telefon 0821/324-3720.

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