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Augsburg

20.06.2019

Bei der OB-Wahl in Augsburg stellt sich die W-Frage

Wer regiert künftig im Augsburger Rathaus? Da Oberbürgermeister Kurt Gribl aufhört, gibt es definitiv einen Nachfolger. Die Kommunalwahl findet am 15. März 2020 statt.
Bild: Felicitas Macketanz

Augsburg wählt einen neuen Oberbürgermeister. Elf Bewerber gibt es. Kurios: Die drei Favoriten tragen den Anfangsbuchstaben W im Nachnamen.  

Wer wird künftig im Augsburger Rathaus regieren? Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU), der seit 2008 im Amt ist, macht den Platz frei. Er tritt bei der Kommunalwahl am 15. März nicht mehr an. Das Rennen um die Nachfolge kann beginnen. Die Parteien und politischen Gruppierungen haben ihre Kandidaten bestimmt. Es ist ein Feld mit mittlerweile elf Personen. Darunter sind vier Frauen. Es könnten am Ende sogar zwölf OB-Kandidaten werden, wenn auch die Polit-WG einen Spitzenbewerber benennt. Bei der Wahl im Jahr 2014 gab es neun Bewerber. Gribl setzte sich bereits im ersten Wahlgang durch.

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Oberbürgermeisterwahl in Augsburg: Vieles deutet auf eine Stichwahl 

Aufgrund der Vielzahl an Bewerbern gehen politische Beobachter davon aus, dass die Entscheidung über den künftigen Oberbürgermeister gar nicht am 15. März fallen dürfte. Es wird wohl auf eine Stichwahl hinauslaufen, die auf 29. März terminiert ist. Diese wird nötig, wenn im ersten Wahlgang kein Bewerber über 50 Prozent liegt. In die Stichwahl gelangen die beiden Kandidaten, die im ersten Wahlgang am erfolgreichsten abschneiden.

Wer den Ausgang zurückliegender Wahlen in Augsburg näher betrachtet, kreist den Favoritenkreis vor allem auf die Bewerber aus dem regierenden Dreierbündnis ein. Seit 2014 regieren CSU, SPD und Grüne gemeinsam in Augsburg. Die CSU machte den Anfang, als sie Finanz- und Wirtschaftsreferentin Eva Weber zur OB-Kandidatin nominierte. Wenige Tage zuvor hatte die SPD-Führung den Ordnungsreferenten Dirk Wurm als designierten Kandidaten präsentiert. Nominiert wird Wurm am 19. Juli. Die Grünen ihrerseits werden ihre OB-Kandidatin am 26. Juni nominieren. Seit Mittwoch ist klar, dass es die Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Martina Wild, sein wird. Sie setzte sich bei einem Mitgliederentscheid gegen zwei Mitbewerber durch.

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Weber, Wild, Wurm – so lautet die alphabetische Aufreihung der Favoriten für das Amt. Damit zeichnet sich zumindest schon mal ab, dass der neue Rathauschef den Anfangsbuchstaben W im Nachnamen trägt. Auch im Lebensalter gibt es keine großen Unterschiede. Wurm ist mit 39 Jahren der Jüngste aus dem Trio, Eva Weber wurde Ende Mai 42 Jahre alt. Martina Wild ist ebenfalls 42.

Oberbürgermeisterwahl in Augsburg: Es gibt ein großes Bewerberfeld

Wer könnte dem Trio gefährlich werden? Zumindest gibt es bei den anderen acht Kandidaten keine Person mit W im Nachnamen. Zwei weitere Frauen melden Ambitionen an: Claudia Eberle (Pro Augsburg) und Anna Tabak (WSA). Sie duellieren sich mit den männlichen Bewerbern Markus Bayerbach (AfD), Peter Hummel (Freie Wähler), Bruno Marcon (Augsburg in Bürgerhand), Lars Vollmar (FDP), Frederik Hintermayr (Die Linke) und Christian Pettinger (ÖDP).

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