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Augsburg

28.06.2017

Beim Beleuchtungsabend überfordert?

Der Beleuchtungsabend im Botanischen Garten ist ein Besuchermagnet.
2 Bilder
Der Beleuchtungsabend im Botanischen Garten ist ein Besuchermagnet.
Bild: Michael Hochgemuth

Welche Konsequenzen der Botanische Garten aus dem Besucheransturm jüngst ziehen will. Technischer Leiter Bernhard Winzenhörlein nimmt zur Kritik von Gästen Stellung.

War der Botanische Garten beim letzten Beleuchtungsabend vom Besucheransturm überfordert? Das kritisieren jedenfalls Besucher. Wir fragten beim technischen Leiter Bernhard Winzenhörlein nach.

Wie groß war das Besucheraufkommen am vergangenen Samstag?

Winzenhörlein: Obwohl in der Stadt gleichzeitig hochinteressante Veranstaltungen liefen, wurde der Botanische Garten an diesem Abend über alle Maßen frequentiert. Es wurden 2665 Besucher ab 18 Uhr gezählt, obwohl nur das Konzert mit dem Leopold-Mozart-Quartett im Rosenpavillon angeboten wurde. Das war die bisher höchste Besucherzahl an einem Beleuchtungsabend. Die Besucher standen an bis um 22.15 Uhr, um in den Garten zu kommen. Die sozialen Medien spielen hier auch eine Rolle, sodass sich viele junge Besucher für einen Besuch des Gartens verabreden.

Sommerblumen und Rosen

Einige Besucher waren enttäuscht von der Beleuchtung. Warum gibt es keine bunten Lichter, Lampions etc.?

Winzenhörlein: Wie bei jedem Beleuchtungsabend waren alle Beleuchtungskörper eingeschaltet. Grundsätzlich werden in vielen Teilen des Gartens festinstallierte Beleuchtungskörper im Bereich der Hauptwege eingesetzt. Weiter zusätzliche Lichter werden sehr bewusst im Bereich nahe der Wege positioniert, um hier gerade die Sommerblumen und Rosen in Szene zu setzen. Auf eine farbige Ausleuchtung des Gartens wird verzichtet, um die Kontraste stärker zu betonen.

Extrem langes Warten

Kritik gibt es an langen Wartezeiten. Am Eingang seien es 45 Minuten gewesen, auch in der Gastronomie habe man extrem lange warten müssen, obwohl das schöne Wetter absehbar war...

Winzenhörlein: Ich verweise noch einmal auf den ungewöhnlich hohen Besucherandrang. Auch die Pächterfamilie konnte überhaupt nicht mit diesen hohen Besucherzahlen rechnen und hatte sich auf den normalen Besucherverkehr eingestellt. Der Biergarten ist auf eine durchschnittliche Anzahl von Besuchern ausgerichtet, die entsprechend bewirtet werden. Es ist wirtschaftlich auch nicht sinnvoll, die Gastronomie auf die Abwicklung von acht bis zehn Spitzentagen von insgesamt rund 340 Öffnungstagen einzustellen.

Zieht der Botanische Garten Konsequenzen für die nächsten Beleuchtungsabende?

Winzenhörlein: Mit der Gastronomie wurde der Sachverhalt besprochen und auf eine Optimierung der Situation hingewirkt. (eva)

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