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Textilviertel Augsburg

12.03.2009

Besonderer Wochenabschluss

Einen Wochenabschluss der ganz besonderen Art bescherten Professor Julius Berger und eine Gruppe seiner Studenten den Schülern, Lehrern und Mitarbeitern der Rudolf-Steiner-Schule im Textilviertel. Das Ensemble "Cello Passionato" begrüßte die Zuhörer in der großen Turnhalle mit dem Kanon in D-Dur von Pachelbel.

Fünf weitere Stücke spielten die Cellisten, eingeleitet von Professor Bergers Worten: "Wir kommen zu Euch, weil wir Kinder gernhaben und weil wir glauben, dass Musik die Seele jedes Menschen berührt."

Beeindruckend authentisch war die Reaktion des Publikums. Bei schnellen, feurigen Stücken gab es schnelle Bewegungen unter den kindlichen Zuhörern, sogar Ausrufe, die der Anspannung und Erregung der Musik Ausdruck verliehen. Bei den langsamen, sanften Stücken war es ruhig im Saal und die Aufmerksamkeit war ganz auf die Musiker vorn gerichtet.

Buchstaben schmücken das Instrument

Besonderer Wochenabschluss

Berger spielte auf seinem besonderen Cello, das er den Kindern mitgebracht hatte. "Dieses Cello ist eins von drei noch existierenden Celli des Geigenbauers Andrea Amati, und es wurde vor rund 500 Jahren für den König gebaut." Stolz zeigte er die feinen Bilder, Buchstaben und Verzierungen, die sein Cello schmücken.

Professor Julius Berger ist Dozent für Kammermusik und Violoncello an der Musikhochschule Augsburg, seine Studenten Soyeon Ahn, Martyna Kepinska, Jee Yon Kim und Jacob Shaw sind Anfang 20 und gelten momentan als weltbeste Nachwuchs-Cellisten aus der Meisterklasse des Leopold-Mozart-Zentrums Augsburg.

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