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Augsburg

11.11.2017

Bevorstehende Schließung: Gribl will für Ledvance-Werk kämpfen

Für Ledvance könnten in Augsburg die Lichter ausgehen.
Bild: Ulrich Wagner (Symbolbild)

650 Beschäftigte sind betroffen: Das Augsburger Ledvance-Werk steht vor dem Aus. Nun will sich Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl einschalten.

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl ( CSU) will sich dafür einsetzen, dass das Werk des Leuchtenhersteller Ledvance nicht geschlossen wird. "Ich kann sagen, dass wir alles tun, was uns möglich ist, um da eine gute Allianz zustande zu bringen", sagte Gribl dem Bayerischen Rundfunk (BR) am Samstag. "Damit keiner hart fällt." 

Einen Tag zuvor war bekannt geworden, dass Werke in Augsburg und Berlin vor dem Aus stehen. Ledvance gehörte zur traditionellen Lampensparte des Osram-Konzerns, bevor es vor wenigen Monaten von chinesischen Investoren übernommen wurde. 

Ledvance in Augsburg vor dem Aus: Seit März neue Inhaber

Das Augsburger Werk mit 650 Mitarbeitern ist schon seit Jahren von der Schließung bedroht (mehr dazu hier). Dort werden noch herkömmliche Leuchten hergestellt, die durch den Trend zu modernen LED-Lampen kaum mehr nachgefragt werden. Am Montagmittag soll die Belegschaft informiert werden

Osram hatte seine im Jahr 2016 Ledvance getaufte Lampensparte für mehr als 400 Millionen Euro an ein Konsortium um den chinesischen Investor MLS verkauft. Zum 1. März 2017 war der Verkauf vollzogen worden. dpa/lby

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