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05.08.2013

Bridge: Garantiert keine Falschspieler

Renate Koneberg und Susanne Stampfer (rechts) mit Turnierleiter Neklan Chmelik beim Bridgeturnier.
Bild: Schiller

Kartenspielen in heiligen Hallen! Ja, wo gibt’s denn so etwas? Im Haus St. Ulrich am vergangenen Wochenende, mit der Garantie: Hier spielt bestimmt niemand falsch. In dem „heiligen“ Begegnungszentrum trafen sich über hundert Damen zum 11. internationalen – bis aus Brüssel waren die Teilnehmerinnen angereist – Bridgeturnier, zum ersten Mal in Augsburg. Organisatorin Renate Koneberg wies in ihrer Begrüßung auf den historischen Ort hin, erzählte von der Heiligen Afra, einer „Powerfrau“, wie sie sagte.

Auch Bürgermeister Peter Grab, der als Referent für Kultur und Sport gerne zum Auftakt dieses dreitägigen Turniers gekommen war, verwies darauf, das Bridge eigentlich eine kulturelle und sportliche Disziplin sei, die sich seit Jahren um die Anerkennung selbst bei der Olympiade bemühe. Die beiden Ausburger Clubs, Bridgeclub Augsburg 1 und Augusta 2000 hatten deshalb auch mit besonders großer Sorgfalt das sportliche Ereignis vorbereitet, dazu ein kulturelles Rahmenprogramm mit Stadtführung, Konzert in ev. St. Ulrich sowie einer Führung durch das Staatliche Textil- und Industriemuseum tim.

Lauter Damen also im Kartenspielfieber? Nicht ganz. Zwei Herren mit Bridge-Erfahrung waren mit dabei, allerdings als Turnierrichter: Neklan Chmelik und Christoph Höcker. Die saßen im Haus St. Ulrich und achteten darauf, dass keine „Falschspielerin“ entdeckt wurde. Es wurde ein gelungenes Turnier. (sysch)

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