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Region Augsburg

13.08.2019

Catering-Firma Stransky und Treutler stellt Insolvenzantrag

Wie geht es weiter mit Stransky und Treutler? Die Firma könnte auch verkauft werden.
Bild: Leitenstorfer (Symbol)

Der Geschäftsbetrieb bei dem bekannten Caterer Stransky und Treutler geht trotz Insolvenzantrag weiter. 70 Mitarbeiter erhalten weiterhin ihr Geld.

Die Firma Stransky und Treutler hat einen guten Ruf – nicht nur in der Region Augsburg. Auch im Großraum ist der Caterer seit vielen Jahren tätig. Jetzt allerdings ist das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Es hat beim Amtsgericht Augsburg einen Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb geht weiter. Auch die Löhne und Gehälter der 70 Mitarbeiter sind vorerst gesichert.

Offiziell ist es die „CreativCatering S & T Stransky und Treutler GmbH & Co. KG“, die beim Amtsgericht Augsburg einen Insolvenzantrag gestellt hat. Die Gesellschaft will die Möglichkeiten des Insolvenzrechts zur Sanierung aktiv nutzen, heißt es. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Joachim Exner bestellt.

Caterer ist überwiegend im Großraum Augsburg tätig

Die CreativCatering S & T Stransky und Treutler betreibt am Standort in Königsbrunn einen Cateringservice und ist vornehmlich im Großraum Augsburg/München tätig. Ein zweiter Geschäftsbereich umfasst den Betrieb der Gaststätte Welser-Kuche am Odeonsplatz in München. Das Familienunternehmen blickt auf eine rund 60-jährige Firmenhistorie zurück. Es zählt viele namhafte Firmen und Privatpersonen zu den Kunden. Von der Insolvenz betroffen ist auch die Firma Stransky und Treutler GmbH; hier wurde Rechtsanwalt Michael Bauer zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

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Wie geht es weiter mit Stransky und Treutler?

Exner und Bauer haben zwischenzeitlich mit ihrem Team die Arbeit vor Ort im Unternehmen aufgenommen. Gemeinsam mit der Geschäftsführung prüft die vorläufige Insolvenzverwaltung derzeit alle Möglichkeiten einer Sanierung des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze, heißt es in einer Presseerklärung. „Wir sind bestrebt, eine dauerhafte Fortführungslösung zu finden. In der nächsten Zeit wird der Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen fortgesetzt“, sagt Exner. Gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Rossmeisl sei bereits Kontakt mit wichtigen Vertragspartnern aufgenommen worden.

Die Firma könnte auch verkauft werden. Wie es heißt, werden kurzfristig Gespräche mit möglichen Übernahmeinteressenten für das Unternehmen geführt. Die Löhne und Gehälter der rund 70 Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit bis Anfang Oktober 2019 abgesichert. Die entsprechenden Maßnahmen für die schnellstmögliche Zahlung an die Mitarbeiter wurden bereits aufgenommen.

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