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Corona-Krise: Ein Lob an die Augsburger

Corona-Krise: Ein Lob an die Augsburger
Kommentar Von Nicole Prestle
23.03.2020

Keiner weiß, wie sich die Krise auf ihn oder sein Unternehmen auswirkt. Doch es gibt in dieser schweren Lage auch Lichtblicke.

Es gibt wahrscheinlich kaum jemanden in Augsburg, den die Corona-Krise nicht betrifft. Menschen bangen um ihre Gesundheit oder um die ihrer Liebsten. Firmenchefs müssen befürchten, dass es ihr Unternehmen in einigen Monaten nicht mehr gibt. Hinter jedem dieser Beispiele hängen tausende von Einzelschicksalen. Viele Arbeitnehmer sind schon jetzt in Kurzarbeit – oder müssen sich darauf einstellen, es bald zu sein.

Corona: Augsburger denken an Mitmenschen

Corona hat die Stadtgesellschaft aus dem Nichts getroffen. Das Zermürbendste ist, dass keiner sagen kann, wie lange diese Situation anhält oder gar, wie man aus ihr hervorgehen wird. Und doch gibt es Lichtblicke: Die Augsburger werden wieder sensibler für ihren Nachbarn, ihren Kollegen, ja die Mitmenschen überhaupt – selbst die, die man vorher nie gesehen hat.

Kreativität in der Krise

Allein in der vergangenen Woche haben sich viele Gruppen zusammengetan, um Nachbarn zu helfen, sei es beim Einkaufen oder wenn es darum geht, Medikamente zu besorgen. Viele Gastronomen haben Lebensmittel, die sie selbst nicht mehr verwerten konnten, an Bedürftige verschenkt. Unternehmer bieten außergewöhnlichen Service an, um ihre Kunden auch in Zeiten von Corona zu erreichen. Auch wenn viele Initiativen aus der Not geboren sind, um das wirtschaftliche Überleben zu sichern, zeugen sie doch von großer Kreativität im Umgang mit der Krise.

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus - und sorgt weltweit für Stillstand. Fotograf Daniel Biskup hat die Stimmung in Augsburg und der Region eingefangen.
20 Bilder
Corona-Krise: Diese Bilder zeigen den Stillstand in Augsburg Stadt und Land
Bild: Daniel Biskup

Auch die Stadt Augsburg selbst tut vieles dafür, um die Stadtgesellschaft in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und am Laufen zu halten. Es scheint, als wären sich alle plötzlich bewusster, dass es gemeinsam eben doch am besten geht. Das macht Mut!

Lesen Sie hierzu den Artikel: Corona: Stadt schnürt ein Hilfskonzept für Bedürftige

Wie verändert sich die Arbeit von Journalisten in Zeiten des Coronavirus? In einer neuen Folge unseres Podcasts geben wir einen Einblick.

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