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Corona am Gymnasium Maria Stern: Schulen bleiben eine Gefahrenzone

Corona am Gymnasium Maria Stern: Schulen bleiben eine Gefahrenzone
Kommentar Von Miriam Zissler
02.07.2020

Plus Corona-Fälle an Schulen: Nach den Sommerferien ist ein Konzept gefragt, das die Risiken minimiert. Denn schon ein einziger Ausbruch hat weitreichende Folgen.

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, dass es Corona-Fälle an einer Augsburger Schule gibt. Nur weil sich das Infektionsgeschehen in einem überschaubaren Ausmaß hält, heißt es nicht, dass die Pandemie überstanden ist. Und nur weil Vorgaben gelockert werden, heißt das nicht, dass keine Ansteckung mehr möglich ist.

Corona-Fälle bringen Alltag an Gymnasium Maria Stern durcheinander

Das Coronavirus wird weiterhin ein täglicher Begleiter der Menschen in der Region bleiben und kann – schneller als gedacht – den eigenen Alltag wieder komplett durcheinanderbringen, wie gerade erst am Gymnasium Maria Stern geschehen. Voraussichtlich wird es nicht die letzte Schule sein, an der Schüler und Lehrer in Quarantäne geschickt werden müssen, Tests und Online-Unterricht anstehen. Gut, dass Schule und Behörden so reibungslos zusammenarbeiten, um schnellstmöglich einen weiteren Ausbruch zu verhindern.

Das mag für Schüler, Lehrer und Eltern beruhigend sein, eine Garantie für ein Schulleben ohne Ansteckungsrisiko ist es nicht. Schulen sind und bleiben eine Gefahrenzone. Hier kommen einfach viele Menschen zusammen, die im Unterricht oder im Schulhaus nicht immer den nötigen Abstand einhalten – schon gar nicht, wenn nach den Sommerferien wieder der reguläre Schulbetrieb starten soll. Dann ist ein Konzept gefragt, das die Risiken so gering wie möglich hält. Denn allein ein Ausbruch hat weitreichende Folgen, wie man am Beispiel des Gymnasiums Maria Stern sieht: Die Gesundheit von vielen Schülern und Lehrern kann betroffen sein, der Unterricht muss neu organisiert werden.

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14.07.2020

Frau Zissler, Sie haben völlig recht. Nur: Die jetzige Form von Beschulung bis zum Sanktnimmerleinstag fortzuführen, kann auch nicht die Lösung sein. Das Kultusministerium ist gefragt endlich tragfähige Konzepte zu entwickeln.

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