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Corona in Schulen und Kitas: (Noch) kein Rückfall in alte Zeiten

Kommentar Von Miriam Zissler
13.10.2020

Plus Die Stadt Augsburg reagiert bei Schulen und Kitas auf die Überschreitung der Corona-Obergrenze besonnen. Ein solidarisches Verhalten aller Bürger ist jetzt gefragt.

Die Zeit, als Schulen und Kitas aufgrund des Corona-Virus geschlossen hatten, waren für Kinder, Schüler, Erzieher und Lehrer gleichermaßen hart. Distanzunterricht musste organisiert werden, zuhause teilten sich oft Geschwister und Eltern die wenigen digitalen Geräte - sofern überhaupt welche vorhanden waren. Mütter und Väter konnten ihren Job nicht oder nur eingeschränkt ausüben, weil sie ihre Kinder betreuen oder den Spagat im Homeoffice üben mussten. Die Kinder wiederum vermissten ihre Freunde. Kurzum: Es war eine anstrengende Zeit, die niemand zurückhaben will.

Niedriger Inzidenz-Wert hilft vor harten Konsequenzen

Es ist gut, dass die Stadt auch nachdem die Obergrenze überschritten wurde nicht in Hektik verfällt und sofort wieder auf Homescooling oder Notbetreuung umschwenkt, obgleich sie es dürfte. Man möchte mit Augenmaß an verschiedenen Stellschrauben drehen und abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Ob dieser Weg ausreichen wird, um die Zahl der Infektionen in den Griff zu bekommen, wird sich zeigen. Alle müssen sich darauf einstellen, dass es womöglich auch wieder anders kommen könnte. Für Eltern und Kinder wäre das noch schlimmer als für die Schulen, die während des Lockdowns viel dazugelernt haben. Dennoch wären auch sie froh, wenn sie einfach wieder normal arbeiten könnten. Ein solidarisches und verantwortungsvolles Verhalten aller Bürger könnte das mit ermöglichen.

Lesen Sie den zugehörigen Artikel: Maskenpflicht und drohender Notbetrieb: So ist die Lage an Schulen und Kitas

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