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Residenz

16.01.2017

„Dank der Bombe darf ich zu Seehofers Neujahrsempfang“

Sprengmeister Martin Radons (Mitte) traf auf CSU-Stadtrat Leo Dietz (links) und den Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich.
Bild: Ina Kresse

Sprengmeister Martin Radons war in München eingeladen. Welche Augsburger ebenfalls dabei waren

Wenn der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zum Neujahrsempfang nach München in die Residenz einlädt, ist das für die Gäste aus Politik und Gesellschaft immer ein besonderes Ereignis. 1700 Menschen kamen Freitagabend, darunter auch Augsburger. Für einen war die Einladung etwas ganz Besonderses.

Martin Radons ist zwar aus Illertissen, aber für viele Augsburger einer ihrer großen Helden. Radons hat mit seinen Kollegen an Weihnachten die Fliegerbombe entschärft. „Dank der Augsburger Bombe darf ich hier sein“, sagte Radons. Er habe sich über Seehofers Einladung gefreut. „Das ist für mich eine persönliche Ehre.“ Leo Dietz sah das genau so. „Das Ambiente und die Menschen, die man hier trifft, das ist einfach außergewöhnlich“, fand der CSU-Stadtrat.

Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, genießt es jedes Jahr, beim Neujahrsempfang in der Residenz Kollegen anderer bayerischer Universitäten zu treffen. „Ich gehe sehr gerne hierher. Es ist das sechste Mal.“ Unter den Gästen aus Augsburg waren auch die Herausgeberin unserer Zeitung Alexandra Holland, Andreas Scherer, Geschäftsführer der Mediengruppe Pressedruck, Geschäftsführer der rt1.media Group Felix Kovac, Staatssekretär und Vorsitzender der Augsburger CSU Johannes Hintersberger sowie der Bayerische Steuerzahlerpräsident Rolf von Hohenhau.

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Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl und Ehefrau Sigrid amüsierten sich ebenso. Gribl schätzte die Mischung der Gäste des Neujahrsempfangs. „Alles, was es in Bayern an Spezialitäten gibt, findet man hier.“

Sogesehen war auch Tina Schüssler eine „Spezialität“. Die Profiboxerin, die sich 2016 wieder einen Weltmeistertitel erkämpfte und sich ehrenamtlich engagiert, kam mit ihrem Lebensgefährten, dem Künstler Clemens Brocker. Schüssler fühlte sich im Spitzenkleid mit Paillettenjäckchen richtig wohl. „Es steht ihr gut, wenn sie sich in Schale wirft“, sagte ihr Partner Brocker. „Das einzige Problem ist, dass die Leute Tina dann nicht erkennen.“

Ganz so war es nicht, das Paar wurde ständig in Gespräche verwickelt. Wie alle Gäste an diesem Abend.

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