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Augsburg

23.11.2017

Das „Diesel“ zeigt Courage

In der Aula des Rudolf Diesel-Gymnasiums erklärten Schüler und Lehrer, was es heißt, Courage zu haben und gegen Rassismus einzutreten. Pate und FCA-Spieler Raphael Framberger schraubte das offizielle Logo an die Wand. 
Bild: Annette Zoepf

 FCA-Spieler Raphael Framberger unterstützt die Initiative des Gymnasiums als Pate.

Seit Dienstag ist das Hochzoller Rudolf-Diesel-Gymnasium offiziell „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. In einem Festakt am Mittag erklärten der Schulleiter Herbert Hofmann und die Initiatoren des Projekts, was der Titel bedeutet. Raphael Framberger, Profi-Fußballer des FCA, ist Pate der Schule und durfte das neue Schild mit dem offiziellen Logo an die Wand der Aula schrauben.

Im letzten Schuljahr hatte sich die überwältigende Mehrheit der Schülerschaft und der Lehrkräfte mit ihrer Unterschrift verpflichtet, sich gegen jede Art von Diskriminierung einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und sich im Rahmen von Projekttagen regelmäßig mit dem Thema Diskriminierung zu befassen. Damit war die Voraussetzung geschaffen, dass das Diesel den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ tragen darf. Der Titel ist aber kein Preis, sondern ein Zeichen der Selbstverpflichtung: Schüler und Lehrkräfte übernehmen gemeinsam Verantwortung für das Klima an der Schule und treten jeder Art von Diskriminierung entschlossen entgegen.

In seiner Rede betonte Schulleiter Herbert Hofmann, dass der RDG-Schulvertrag die Grundgedanken von „Schule ohne Rassismus“ bereits enthalte: „Im Schulvertrag verpflichten sich die Kinder zu Ehrlichkeit, Respekt, Vertrauen und Aufmerksamkeit im Umgang miteinander.“ Die Initiative „Schule ohne Rassismus“ werde gleichzeitig alle Mitglieder der Schulfamilie dafür sensibilisieren, dass der Einsatz für ein friedliches Miteinander im Internet-Zeitalter besonders wichtig ist. „In einer Zeit, in der die Hemmschwelle für verbale Angriffe und Beleidigungen absinkt, möchten wir ein Zeichen für das friedliche Miteinander setzen.“

Die Schüler des Arbeitskreises „Kulturcafé“, die hinter der Initiative stehen, mussten für ihr Projekt auch einen Paten suchen, den sie im FCA-Fußballer Raphael Framberger fanden. Framberger musste nicht lange überredet werde: „Beim Fußball ist es mir nie wichtig gewesen, ob jemand eine andere Hautfarbe hat oder wo er herkommt. Wichtig ist, dass man erfolgreich zusammenspielt. Deshalb war es für mich ganz klar, dass ich das Diesel unterstütze.“ Mit der Teilnahme am Festakt ist es für ihn nicht getan: Im Frühjahr wird er sich mit den Mitgliedern des Kulturcafés und mit Sussan Al-Khatib, die die Arbeitsgemeinschaft leitet, ein erstes gemeinsames Projekt überlegen.

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