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Augsburg

14.02.2018

Das Finanzamt will keine Belege mehr

Belege müssen nicht mehr an das Finanzamt geschickt werden.
Bild: Oliver Berg (dpa)

Bürger müssen bei der Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2017 erstmals keine Belege und separaten Aufstellungen mehr ans Finanzamt schicken. Dennoch gilt es etwas zu beachten.

Wie die Finanzämter Augsburg-Stadt und -Land informieren, genügt es, wenn Bürger sie für eventuelle Rückfragen zu Hause aufbewahren. Nur auf Nachfragen müssen sie dann ans Finanzamt geschickt werden. Hintergrund ist eine Gesetzesänderung zur Vereinfachung der Steuerabwicklung.

Neu ist auch, dass betriebliche Steuererklärungen und auch die Gewinnermittlung durch die sogenannte Einnahmeüberschussrechnung (z.B. bei Fotovoltaikanlagen) nur noch elektronisch ans Finanzamt übermittelt werden können. Die bisherige formlose Gewinnermittlung bei Einnahmen unter 17500 Euro sei nicht mehr möglich, so die Amtsleiter Maria Heil und Maximilian Stock.

Inzwischen dürften bayernweit alle betroffenen Bürger Post von der Finanzverwaltung bekommen haben. Im Bereich des Finanzamts Augsburg-Stadt sind von der Neuregelung mit der elektronischen Übermittlung 12000 Bürger, im Landkreis Augsburg rund 20000 Bürger betroffen. Die Finanzämter empfehlen betroffenen Bürgern, sich bald im Online-Portal „Mein ELSTER“ der Finanzverwaltung zu registrieren. skro

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