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Spahn mit Corona infiziert - Kabinett muss nicht in Quarantäne
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Augsburg

07.06.2020

Das "Fresh Korner" schließt bereits nach einem Jahr wieder

Das "Fresh Korner" von Marcel Heitvogt schließt.
Bild: Fridtjof Atterdal (Archiv)

Plus Das Fresh Korner wollte die Nachfolge des bekannten Café Schenk in Pfersee antreten - nach nur einem Jahr ist Schluss. Schuld ist die Corona-Krise, sagen die Betreiber.

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass Marcel Heitvogt sein Lokal Fresh Korner an der Luitpoldbrücke in Pfersee eröffnete. Doch das Coronavirus zwingt den Gastronomen nun zur Aufgabe.

Noch hat das Fresh Korner offen, ein genauer Zeitpunkt für die Schließung stehe noch nicht fest, so Heitvogt. Aktuell suche er einen Nachmieter ab August. Heitvogt hofft auf jemanden, der – wie er vor einem Jahr – die Räume komplett mit Küche übernimmt. Bis 2019 hatte an der Ecke Augsburger Straße/Hessenbachstraße die Konditoren-Familie Schenk warme Küche, Kaffee und Kuchen angeboten. „Die Lage ist top“, sagt der 29-jährige Heitvogt.

Fresh Korner in Augsburg schließt: Der Traum vom eigenen Lokal besteht weiter

Der Standort habe nichts mit der Schließung zu tun, genauso wenig wie das Konzept von „Fresh Korner“. „Wir haben sehr gutes Feedback bekommen. Vom Konzept her hat alles so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt Heitvogt. „Aber im ersten Jahr kann man einfach kein Virus gebrauchen.“ Zwar habe man auch Essen geliefert, doch ein großer Teil der Kunden sei eben auch zum Frühstücken ins Lokal gekommen.

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Über seine Zukunft habe er sich noch nicht viele Gedanken gemacht, sagt der frühere Ernährungscoach. Vielleicht müsse er jetzt erst einmal eine Zeit lang in einem anderen Job „buckeln“, um dann wieder mit einer eigenen Gastronomie zu starten, sagt Heitvogt. „Ich kann zwar nichts versprechen, aber der Traum vom eigenen Laden besteht weiterhin.“

Biergärten und Lokale dürfen wieder öffnen - doch vieles ist anders als vor der Corona-Krise. Der Augsburger Torsten Petersen von Enchilada-Franchise gibt im Podcast Einblicke:

 

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08.06.2020

Die Stadt Augsburg hat für jeden Quatsch Geld, aber nicht für das wichtige. Wie wäre es mit einem schnellen, unbürokratischem zinslosen Darlehen gewesen, um den Betrieb zu retten?

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