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Neuer Spielplan

26.03.2015

Das Orchester jubelt

Der neue Generalmusikdirektor Domonkos Héja leitet in der nächsten Spielzeit fünf Konzerte.
Bild: Theater Augsburg

Was die Philharmoniker 2015/16 im Programm haben

Für die Augsburger Philharmoniker bringt die kommende Spielzeit doppelte Besonderheit mit sich. Zum einen steht die Saison 2015/16 im Zeichen des 150-Jahr-Jubiläums des städtischen Orchesters. Zum anderen tritt im Herbst Domonkos Héja ins Amt als neuer Generalmusikdirektor. Zwar trägt das Programm der neuen Spielzeit noch nicht die Handschrift Héjas, sondern ist verantwortet vom 1. Kapellmeister Lancelot Fuhry, der seit dem Abgang von Dirk Kaftan die GMD-Geschäfte kommissarisch verantwortet. Doch wird Héja von den acht Sinfoniekonzerten des Zyklus 2015/16 nicht weniger als fünf selbst übernehmen.

Zu den Besonderheiten der neuen Spielzeit gehört ferner, dass ein „Artist in Residence“ berufen wird, ein Künstler also, der im Laufe der Saison wiederholt und in verschiedenen musikalischen Kontexten zu erleben ist. Im konkreten Fall ist es der Pianist Bernd Glemser. Die Feier des Orchesterjubiläums schlägt sich im Konzertprogramm vor allem in zwei Ereignissen nieder: Hans-Jürgen von Bose wurde für eine Auftragskomposition verpflichtet; darüber hinaus gibt es einen Wettbewerb für junge Komponisten, dessen Gewinner im Sommer 2016 ebenfalls Gelegenheit zur Aufführung erhält. Die Sinfoniekonzerte der Spielzeit im einzelnen:

5./6. Oktober: Beethoven, Leonore-Ouvertüre; Hans-Jürgen von Bose, Uraufführung; Bruckner, Sinfonie Nr. 3 – Leitung: Domonkos Héja

17./18. November: Debussy, Prélude à l’après-midi d’un faune; Ibert, Flötenkonzert; Fauré, Pelléas; Messiaen, L’Ascension – Domonkos Héja

14./15. Dezember: Haydn, L’isola disabitata (Ouvertüre); Schostakowitsch, Klavierkonzert Nr. 1 (Bernd Glemser); Brahms, Sinfonie Nr. 1 – Lancelot Fuhry

11./12. Januar: Pärt, Fratres; Joh. Christ. Bach; Sinfonia g-Moll; Mozart, Reqiuem – Domonkos Héja

15./16. Februar: Instrumentalwerke von Bach, Locatelli, Telemann; Mozart, Sinfonie Nr. 25 – Konrad Junghänel

4./5. April: Werke von Strauss, Debussy, Mahler, Penderecki; Hindemith, Sinfonie Mathis der Maler – Domonkos Héja

9./10. Mai: Gubaidulina, Violinkonzert „Offertorium“ (Isabelle van Keulen); Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 10 – Domonkos Héja

13./14. Juni: Wagner, Vorspiel zu „Tristan“; Uraufführung Sieger Kompositionswettbewerb; Liszt, Klavierkonzert Nr. 2 (Bernd Glemser); Beethoven, Sinfonie Nr. 6 – N.N.

Das traditionelle Neujahrskonzert (31.12./1.1.) enthält diesmal übrigens kein Wunschkonzert-Programm. Statt dessen erklingt, dirigiert von Domonkos Héja, Beethovens 9. Sinfonie.

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