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Augsburg

13.11.2018

Das städtische Wohnbüro baut sein Angebot aus

Im Paritätischen St. Jakobstift sitzt das Wohnbüro.
Bild: Silvio Wyszengrad

Die Einrichtung ist eine Anlaufstelle für Menschen, die sich auf dem freien Immobilienmarkt schwer tun. Der Weg führt in die Altstadt.

Im Paritätisches St. Jakobsstift in der Altstadt sitzt seit einigen Wochen die Sozialverwaltung der Stadt Augsburg. Es ist eine Anlaufstelle für Hilfsbedürftige. Im Gebäude am Mittleren Lech ist unter anderem das städtische Wohnbüro untergebracht. Gedacht ist diese Einrichtung für Bürger, die Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben. Ihnen steht das Wohnbüro in erster Linie offen. Hier werden unter anderem Flüchtlinge und Wohnungslose betreut. Auch die Abteilung Wohngeld ist im Gebäude zu finden. Der Wohnberechtigungsschein ist in einem der neuen Büros erhältlich.

Mit den Erfahrungen in den ersten Wochen zeigt sich Sozialreferent Stefan Kiefer sehr zufrieden. Seit das Wohnbüro geöffnet habe – es war Ende August – gab es laut Kiefer 350 Gespräche. „Allein diese Zahl bestätigt die Notwendigkeit dieser Einrichtung“, sagt Kiefer.

Aufgrund der positiven Resonanz werde das Angebot nun ausgebaut. Bald werde es auch eine Rechtsberatung geben. Das Projekt Wohnbüro läuft als Teil der „Offensive Wohnraum Augsburg“.

Hintergrund der Aktion: Insbesondere einkommensschwache Familien, Alleinerziehende, anerkannte Flüchtlinge und Menschen aus zeitlich begrenzten stationären Aufenthalten finden schwer angemessenen Wohnraum zu bezahlbaren Preisen. Das Wohnbüro unterstütze und begleite diese Personengruppen bei der Wohnungssuche, erläutert Kiefer.

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