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Kabarett

13.02.2015

Der Arzt, dem die Augsburger vertrauen

Von Beruf Arzt, in der Freizeit Kabarettist: Carsten Lekutat.

Vor Monaten gab der Berliner Mediziner Carsten Lekutat seine Bühnenpremiere in der Kresslesmühle. Jetzt kommt er wieder – und verrät, wie man ganz leicht abnimmt

Im Juli gab der Berliner Mediziner Carsten Lekutat seine Bühnenpremiere in der Augsburger Kresslesmühle. Sein Tour-Veranstalter, das Konzertbüro Augsburg, hatte den Auftritt exklusiv für Leser der Augsburger Allgemeinen gesponsert. Nun, acht Monate später, wird er erneut in der Kresslesmühle auftreten.

Seit Ihrer Premiere sind Sie mit Ihrem Programm „Auch Hypochonder müssen sterben“ in ganz Deutschland auf Tour. Wie läuft es?

Carsten Lekutat: Ich bin sehr zufrieden. Was ich nicht gedacht hätte, ist, dass sich das Programm entwickelt. Es ist absolut dynamisch. Was gut ist und ankommt, bleibt drin, was nicht so gefragt ist, fliegt raus.

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Was hat sich verändert?

Lekutat: Ich habe die Infotainment-Bereiche ausgebaut. Der Besucher lernt jetzt noch mehr. Da werden Fragen beantwortet, wie man sportlich sein kann, ohne Zeit zu haben, oder wie man es endlich mit dem Abnehmen schafft.

Wie denn?

Lekutat: Zum Beispiel so: Indem man sich einen Keks-Teller ins Büro oder in die Wohnung stellt, aber nichts davon isst.

Hmmm... Das hört sich ganz schön quälend an.

Lekutat: Die Entscheidung, die ich treffe – also keinen Keks zu essen –, verfolgt mich so den ganzen Tag. Wenn ich von dem Teller nichts nehme, esse ich aber auch nichts anderes.

Wie schaffen Sie das alles: Sprechstunde, Fernsehauftritte und nun auch noch das Bühnenprogramm?

Lekutat: Ganz einfach: Mein Tag hat 48 Stunden. Nein, im Ernst. Die Bühne ist mein Hobby. Die Auftritte absolviere ich in meiner Freizeit.

Hatten Sie bei Ihren Auftritten in Berlin Heimvorteil?

Lekutat: Nein, davon habe ich nichts mitbekommen. Ich spiele in kleineren Theatern. Aber dennoch ist dort immer Platz für 200 bis 300 Leute. Wenn dann 20 Patienten da sind, bekomme man das nicht so mit. Ich würde das nicht überschätzen.

Sie treten im März bereits das vierte Mal in Augsburg auf. Wie kommt es dazu?

Lekutat: Weil ich mich nach meiner Veranstaltung total in Augsburg verliebt habe. Das Konzertbüro hat mich durch die Stadt geführt, die wirklich sehr schön ist. Die Augsburger habe ich als intimes und interessiertes Publikum kennengelernt.

Wie geht es weiter?

Lekutat: Insgesamt werde ich sicherlich zwei Jahre mit dem Programm unterwegs sein. Ich hoffe, dass sich noch einiges entwickelt. Ganz anders werde ich es sicherlich nicht machen können. Das liegt einfach am Thema. Ein Schnupfen ist immer ein Schnupfen, auch wenn der Patient natürlich immer unterschiedlich ist.

Interview: Miriam Zissler

Tickets Carsten Lekutat kommt mit seiner Show am Dienstag, 10. März, in die Kresslesmühle (Beginn 20 Uhr). Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, wie AZ-Kartenservice rt.1 in der Maximilianstraße 3.

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