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Augsburg-Oberhausen

15.09.2020

Der Augsburger Stadtteil Oberhausen wird zur Inklusionsregion

Die Werner-Egk-Grundschule in Oberhausen trägt bereits seit einigen Jahren das Profil Inklusion.
Bild: Annette Zoepf

Plus Alle Schüler im Stadtteil Oberhausen sollen durch dieses Angebot individueller gefördert werden - egal ob sie besonders begabt sind oder Beeinträchtigungen mitbringen.

Der Begriff Inklusion hält in viele Lebensbereiche Einzug. Gleichwohl ist er sperrig. Die Aktion Mensch erklärt ihn auf ihrer Webseite: „Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast."

In Augsburg tragen mittlerweile fünf Grundschulen, eine Mittel- und eine Förderschule das Profil Inklusion. Hier wird versucht, den Kindern und Jugendlichen einen auf ihre Fähigkeiten und Begabungen zugeschnittenen Unterricht anzubieten - teilweise mit zusätzlichen Lehrern und in differenzierten Gruppen. Dadurch sollen sowohl Schüler mit Beeinträchtigungen als auch mit besonderen Talenten individueller gefördert werden.

Kultusministerium ernennt Oberhausen zur inklusiven Region

Mit der Werner-Egk- und der Drei-Auen-Grundschule sowie dem Förderzentrum Martinschule konzentriert sich das Profil Inklusion seit einigen Jahren auf den multikulturellen Stadtteil Oberhausen. In diesem Schuljahr soll das Angebot dort noch verstärkt werden. Das bayerische Kultusministerium hat Oberhausen zur inklusiven Region ernannt.

Dies bedeutet, dass die Zusammenarbeit des Förderzentrums und aller Grund- und Mittelschulen mit relevanten Partnern - etwa dem Jugendamt - verstärkt werden soll. Laut Waltraud Görs vom Staatlichen Schulamt gibt es in jedem Regierungsbezirk eine Modellregion. In Schwaben sei dies Augsburg. Man habe jedoch nicht die gesamte Stadt ausgewählt, sondern mit Oberhausen den Stadtteil, in dem bereits viel in Sachen Inklusion angeboten werde.

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