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02.03.2009

Der FCA geht an Krücken

Als sich Marco Küntzel und Tobias Werner gestern nach der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen die TuS Koblenz in den Katakomben des Rosenaustadions trafen, benötigten beide Augsburger Fußball-Profis Gehhilfen. Küntzel hat seine Sprunggelenks-Operation schon länger hinter sich, Werner vielleicht noch vor sich. Er musste in der Halbzeit mit Verdacht auf Bänderriss im linken Sprunggelenk in der Kabine bleiben. Eine genaue Diagnose erfolgt heute nach einer Kernspintomografie.

Es war aber auch ein Bild mit Symbolcharakter - der FCA geht nach fünf Spielen in der Rückrunde ohne Sieg an Krücken. Dementsprechend geknickt war FCA-Manager Andreas Rettig: "Solche Spiele gibt es. Eigentor, Verletzungen, hochkarätige Chancen, die wir nicht nützen können, und so verliert man eben. Heute hatten wir nicht das Glück auf unserer Seite, aber deswegen geht die Welt nicht unter."

Würde sie auch nicht, wenn der FCA absteigen würde. Daran denkt man derzeit auch noch gar nicht. Noch hat man sechs Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz und deshalb will Rettig auch keinen Vergleich zum verpatzten Vorrundenstart ziehen: "Fakt ist, dass wir ein wichtiges Heimspiel verloren haben. Das war enttäuschend, aber wir müssen jetzt eben die Lehren daraus ziehen."

Und da greift Rettig nun doch wieder auf die Erfahrungen der Vorrunde zurück: "Wenn man zwei Punkte in der Rückrunde holt, ist das sicher keine gute Serie, aber wir sind ja krisenerprobt und wir sind auch in der Hinrunde gut mit der Sache umgegangen. Da besteht kein Grund zur Aufregung."

Der FCA geht an Krücken

Schon gar nicht zu irgendwelchen Kurzschluss-Handlungen. Andreas Rettig setzt auf Kontinuität: "Es hilft ja nichts. Die Mannschaft hat das Potenzial, das hat sie auch heute gezeigt, und von daher besteht kein Grund, alles in Frage zu stellen. Wir müssen gut mit der Situation umgehen, Ruhe bewahren und schauen, dass wir wieder erfolgreicher spielen." In der Vorrunde dauerte das auch ein bisschen länger.

Und auch jetzt ist kurzfristig wohl keine Besserung in Sicht. Denn mit den verletzten Benschneider, Lars Müller, Küntzel, Werner und Baier und den Gelb-gesperrten Torghelle und Sinkala werden beim Spiel beim Aufstiegsaspiranten FSV Mainz 05 gleich sieben Spieler fehlen.

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