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11.01.2014

Der Fahrplan für das Eisstadion steht

Ein Bild aus dem Jahr 2011: Die Nordseite des Curt-Frenzel-Stadions mit dem Betriebsgebäude im Hintergrund war damals noch nicht saniert. Im Vordergrund ist die Eisbahn2 zu sehen, die saniert und überdacht werden soll.

Die Stadt Augsburg stellt ein Konzept vor, wie bis 2016 alles fertig werden soll.

Die Stadt will – mit Unterstützung von Sponsoren – in den Jahren bis 2016 rund weitere 6,4 Millionen Euro in den Umbau des Curt-Frenzel-Stadions stecken. Nach dem misslungenen Umbau der Tribünen an der überdachten Panther-Spielfläche und der Neuerrichtung stehen noch weitere Arbeiten an, um den Umbau komplett zu machen. Mit der misslungenen Umbauaktion aus dem ersten Anlauf haben sie aber nur mittelbar etwas zu tun.

Die Stadt hat jetzt auf Antrag der Grünen einen Fahr- und Kostenplan bis zum Jahr 2016 vorgelegt, nachdem der ursprüngliche Masterplan wegen der Probleme beim Umbau umgeworfen werden musste und ein Prüfbericht der Stadt mangelnde Transparenz vorgeworfen hatte (wir berichteten). Der Bauausschuss soll am kommenden Donnerstag darüber beschließen.

Konkret geht es noch um die Erneuerung der benachbarten Eisbahn 2, die für Publikums- und Vereinssport wichtig ist. Die Erneuerung wurde bereits grundsätzlich vom Stadtrat beschlossen und soll heuer abgeschlossen werden. Bis 2016 könnte auch eine Überdachung dieser Bahn kommen, nachdem diese bei schlechtem Wetter und im Frühjahr nur eingeschränkt nutzbar ist. Allein dafür würden um die zwei Millionen Euro fällig.

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An der Eisbahn 2 sollen zudem auf Antrag der Grünen neue Umkleideräume für den Breitensport entstehen. Auch die sogenannte multifunktionale Eventzone soll für 650000 Euro weiter ausgebaut werden. Darauf dringen die Panther. Ein Catering dort sei momentan nur mit großem Aufwand möglich, solange die im Rohbau befindlichen rückwärtigen Räume nicht ausgebaut sind, heißt es vom Eishockeyverein. Die Frage, wer für die Ausstattung der Eventzone aufkommen muss, war zuletzt politisch umstritten gewesen.

Für noch zu erstellende Ausgleichsflächen aus dem Stadionumbau – unter anderem an der Hangkante vom Katzenstadel – sind weitere 740000 Euro vorgesehen. Zudem soll die Kreuzung Katzenstadel/Blaue Kappe neu gestaltet werden, wobei diese Maßnahme laut Stadt nicht direkt mit dem Stadion zusammenhängt. Geplant ist auch ein durchgehender Gehweg an der Senkelbachstraße auf der Stadion-seite und ein Parkplatz in der Senkelbachstraße. Dafür müssten rund 15 Bäume fallen.

Unterdessen läuft die juristische Aufarbeitung des misslungenen Umbaus weiter. Die Stadt hat die Architekten wie berichtet auf mindestens 1,1 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Das Verfahren läuft. Das Landgericht hat beide Seiten zu weiteren Stellungnahmen aufgefordert, die bis Mitte kommender Woche vorliegen müssen. Danach wird über den weiteren Fortgang entscheiden. Insgesamt wird der Umbau des Stadions mehr als 30 Millionen Euro kosten.

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