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09.10.2009

Der Leuchtturm baut an

Erst vor ein paar Tagen haben Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten den Neubau der Finanzwirtschaftsinformatik an der Universität Augsburg bezogen. Nun tut sich gleich nebenan schon die nächste Baustelle auf.

Direkt neben der neuen Heimat des Kernkompetenzzentrums Finanz- und Informationsmanagement soll in den kommenden Monaten für 4,5 Millionen Euro das Zentrum für IT-basierte, technische Dienstleistungen entstehen. Hier will die Augsburger Wirtschaftsinformatik ab Anfang 2011 ihre Drittmittelaktivitäten ausbauen.

Schon bisher arbeiten die fünf Lehrstühle stark mit Unternehmen zusammen, damit die Erkenntnisse aus der Forschung auch den Firmen in der Praxis zugutekommen. Die Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel, die in Vertretung von Wirtschaftsminister Martin Zeil zum Spatenstich gekommen war, lobte in ihrem Festvortrag diese "Leuchtturmstrategie" der Augsburger Wirtschaftsinformatik, die die Wirtschaftsregion Augsburg stärke, als "absolut vorbildlich". Der Neubau könne mit Fug und Recht als Meilenstein für die ohnehin bereits vorhandene Spitzenforschung und -lehre angesehen werden.

Zwischen 40 und 60 neue Arbeitsplätze für hoch qualifzierte Wissenschaftler sollen nach Angaben von Professor Axel Tuma auf 800 Quadratmetern entstehen. Die Mitarbeiter können ihren Ideen in Konferenz- und Kreativitätsräumen freien Lauf lassen. Hier werden sie sich zusammen mit den Unternehmen unter anderem mit der Frage beschäftigen, wie knappe Ressourcen in der Produktion geschont werden können, wie Finanzdienstleister die optimalen Angebote für ihre Kunden finden oder wie man möglichst effizient Hubschrauber zusammenbaut.

Zudem wird in dem Gebäude, das aus Mitteln des Konjunkturpakets II, aus Landesmitteln und zum Teil aus eigenen Drittmitteln finanziert wird, die neue Projektgruppe "Wirtschaftsinformatik" des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik unter der Leitung von Professor Buhl angesiedelt sein. Damit bekommt Augsburg nach den Gruppen für Mechatronik und Leichtbau innerhalb von wenigen Monaten bereits die dritte Fraunhofergruppe. (gau)

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