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29.11.2008

Der beste Konditor und die Leiche im Schrank

Einen vergnüglichen Theaterabend bescherten die Christköniglichen Theaterer ihrem Publikum mit dem Schwank "´s Zuckerpupperl". Unter der Regie von Elke Tschech spielte eine gutgelaunte Truppe mit viel Witz und Esprit die heitere Geschichte rund um den Traditionalisten Gustl und seine Familie.

Bäckermeister Gustl (tollpatschig-komisch: Robert Scheck) bewirbt sich mit einer seiner Torten bei "Deutschland sucht den besten Konditor". Seine Frau Leni (Elke Stempfle) freut sich auf die gute Reklame, die eine Siegermedaille im Schaufenster machen würde. Nur der aufmüpfige Sohn Anderl (frech und lustig: Joachim Tschech) hält des Vaters klebrige und staubtrockene Torten für altbacken und preisunwürdig.

Tatsächlich bringt Gustl leider nur die Trophäe des schlechtesten Zuckerbäckers mit nach Hause, eine nachte Schaufensterpuppe, das "Zuckerpupperl". Um Scham und Pein zu vermeiden, versteckt er die Puppe im Wohnzimmerschrank, wo sie am nächsten Morgen die hysterische Tante Cilly (Monika Marsch in einer Paraderolle) für eine nackte Frauenleiche hält.

Nun nimmt das Chaos seinen Anfang und bekommt mit dem Auftritt des schmierigen Komissars (lispelnd komödiantisch: Stephan Rothe) einen weiteren Höhepunkt. "Wenn ich auf Leichensuche bin, esse ich prinzipiell nichts!" wehrt er das Angebot zum Frühstücken ab. Er droht mit Hausdurchsuchung, der Geselle Toni (Simon Dietsche) lässt sich den Kopf verbinden, damit ihn sein Vater Max (Siggi Hengster) nicht erkennt und von der Verlobung mit Bäckerstochter Karin (Anja Stempfle) abhalten kann.

Im Publikum kamen die vielen ausgespielten Gags und witzigen Details, etwa die Riesen-Baldrian-Flasche, von der Ehefrau Leni sogar ins Publikum etwas anbietet, gut an. Reichlich Szenenapplaus und viele Lacher sowie ein lang anhaltender Schlussapplaus zeigten dem Ensemble, wie gut dem Publikum das Stück gefallen hat.

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