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SommerkrimiAZ

05.09.2019

Der verrückte Schorsch als Erpresser

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-Leserin Gabi Elsner hat sich ein alternatives Ende ausgedacht

Der August war für AZ vor Ort ein „krimineller“ Monat: Der von Redakteur Maximilian Czysz selbst geschriebene Sommerkrimi sorgte bei uns – und unseren Lesern – für Spannung. Vergangene Woche erfuhren sie, wer der Mörder des verrückten Schorsch ist – und dass dieser versehentlich die vergiftete Suppe gelöffelt hatte. Wir riefen unsere Leser auf, ein alternatives Ende zu schreiben.

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Als „wahrer Krimi-Fan, egal ob im TV, als Buch oder als aktive Mitspielerin,“ kam Gabi Elsner dieser Bitte bereitwillig nach. „In meinem alternativen Ende des Sommerkrimis ist der Schorsch aber nicht das versehentlich falsche Opfer des Mörders. Nein, genau er sollte umgebracht werden“, schreibt sie.

Ihre Version: „Friseurmeister Schorsch ist frisch verliebt. Seine neue Freundin ist die Arztgattin Ella Goldlack. Als langjährige Stammkundin hat sie Schorsch oft genug ihr Leid über ihren untreuen Gatten geklagt, und sie hat dem Schorsch schon immer gut gefallen. So ist aus den beiden ein heimliches Paar geworden. Ella hat Schorsch auch von einem früheren Verhältnis mit Bauunternehmer Hans Hammer erzählt, auf das sie sich aus lauter Frust eingelassen hatte.

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Dieses Wissen kommt dem Schorsch gerade recht. Seine berufliche Existenz ist nämlich bedroht. Er betreibt seinen Friseursalon in einem älteren Haus auf dem Grundstück des Baulöwen Hans Hammer. Das Haus soll demnächst abgerissen und stattdessen ein vierstöckiges Haus mit Luxuswohnungen errichtet werden. Viel zu teuer aber, für den Schorsch zu mieten.

Er konfrontiert Hans Hammer mit seinem delikaten Wissen und erpresst ihn. Hammer soll ihm für sein Schweigen eine der künftigen Wohnungen als neue Räume für seinen Salon überlassen. Kostenlos, versteht sich!

Hammer geht zum Schein auf die Erpressung ein und schmiedet sein mörderisches Komplott. Weder hat er Lust, von seinem kürzlich beendeten Verhältnis in der Yellow Press zu lesen (von der Reaktion seiner Frau mal abgesehen), noch will er eine seiner Luxuswohnungen dem Schorsch überlassen.

Er besorgt sich über einen Kontakt im Darknet das Zyankali und verschickt die Einladungen für das Krimi-Dinner. Beim Servieren der Suppe lenkt er die Anwesenden mit einem vermeintlichen Unfallgeschehen auf der Straße vor dem Gasthaus ab und gibt das Gift in die Suppe. Ende bekannt.“ (AZ)

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