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Einzelhandel

14.01.2019

Die Augsburger Altstadt verliert ein weiteres Geschäft

Für das Geschäft „Grüßen und Schenken“ am Judenberg wird ein Nachmieter gesucht.
Bild: Silvio Wyszengrad

Der Laden „Grüßen und Schenken“ am Judenberg in Augsburg schließt. In der Annastraße eröffnet dagegen ein neuer Laden. Was sich sonst noch in der Innenstadt tut.

„Nachmieter gesucht“ steht in großen Buchstaben im Schaufenster des „Grüßen und Schenken“ am Judenberg. In dem Geschäft, das zu Rosenberger Büro und Papier gehört, gibt es Grußkarten aller Art und viele kleine Geschenke. Der kleine Laden ist liebevoll eingerichtet und lädt zum Stöbern ein, nur rentabel ist er für die Familie Rosenberger nicht mehr.

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„Wir schreiben keine schwarzen Zahlen mehr“, sagt Senior-Chef Karlheinz Rosenberger. Das Weihnachtsgeschäft sei noch einmal gut gewesen, aber ansonsten sei der Umsatz nicht zufriedenstellend. „Die Straßenbauarbeiten in der Altstadt haben uns Kunden gekostet“, sagt der Ladeninhaber. Die weiteren Arbeiten, die folgen sollen, werden die Lage aus seiner Sicht nicht besser machen. Daher habe man sich nach sieben Jahren am Standort schweren Herzens zum Rückzug entschlossen.

Spätestens im Oktober, wenn der Mietvertrag ausläuft, wird der Laden geschlossen. „Ich denke allerdings, dass wir früher rauskönnen, denn die Nachfrage nach der Ladenfläche ist hoch“, sagt Rosenberger.

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Ladenschließung: Nach der Spiegelburg nun "Grüßen und Schenken"

Das Unternehmen betreibt nun noch einen Laden in der City-Galerie. Hier ist man seit Beginn dabei und mit den Geschäften zufrieden. Dazu bietet Rosenberger Bürobedarf auch über einen Onlineshop an.

Das „Grüßen und Schenken“ ist nicht der einzige inhabergeführte Laden, der bereits zu Beginn des Jahres sein Aus bekannt gibt. Bereits vor etwas mehr als einer Woche erfuhren Kunden der Spiegelburg, dass das beliebte Spielzeuggeschäft nach fast 24 Jahren Betrieb in der Bäckergasse in wenigen Wochen schließen wird. Ein Nachfolger wurde nicht gefunden.

Augsburger Innenstadt: Neues Einrichtungshaus eröffnet in der Annastraße

Anders war das beim Tee- und Spezialitätenhaus am Ernst-Reuter-Platz. Hier hatte Inhaber Erwin Hörbrand den Laden im vergangenen Dezember nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus privaten Gründen aufgegeben, wie er betont. Kurzfristig sprang dann Barbara James ein, die das Geschäft nun wie gewohnt weiterführt und in naher Zukunft um Tischwäsche und Geschirr erweitern will.

Auch in der Annastraße 39 bewegt sich etwas: Hier eröffnet das dänische Einrichtungshaus Søstrene Grene am Freitag, 8. Februar. Die Schaufenster des Geschäfts (zuletzt das Bekleidungsgeschäft Olymp+Hades, vorher Gondrom) sind bereits mit Folie mit dem Firmenlogo beklebt.

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