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23.01.2020

Die Augsburger Messe braucht genügend Parkplätze

Bei der Verbrauchermesse afa wird der Messeparkplatz wohl vor allem am Wochenende gut gefüllt sein. Die Macher erwarten aber kein Chaos.
Bild: Ulrich Wagner

Es wird dieses Jahr wohl kein Verkehrschaos bei der afa-Messe geben. Trotzdem müssen Stadt und Messe etwas tun.

Es waren chaotische Szenen, die sich im vergangenen Jahr während der afa-Messe abspielten. Die Autos standen teils kilometerweit auf der B17, Autofahrer suchten im Messe-Umfeld vergeblich nach Parkplätzen. Dass die Messe-Macher in diesem Jahr kein Chaos befürchten, ist keine reine Beruhigungstaktik. Sie liegen wohl richtig. Der wichtigste Pluspunkt ist: Es findet am afa-Wochenende kein Fußballspiel des FCA statt. Das hatte die Verkehrslage und die Parkplatznot voriges Jahr zeitweise noch massiv verschärft. Allerdings lassen sich solche Terminüberschneidungen nicht immer vermeiden – und darauf muss man eingestellt sein.

Die Anbindung der Messe an den öffentlichen Nahverkehr ist nicht alles

Stadt und Messe sind deshalb gut beraten, wenn sie konkret darüber nachdenken, wie die Situation dauerhaft verbessert werden kann. Dazu gehört, die Anbindung an den Nahverkehr noch auszubauen. Dazu gehören aber auch ausreichend Parkplätze, denn auf absehbare Zeit werden gerade bei Messen noch viele Besucher mit dem Auto anreisen. Auch Verkehrsleitsysteme gehören dazu. Hier ist Augsburg teils noch hintendran. Die Stadt will aber aufholen und hat für die Innenstadt ein neues Parkleitsystem in Arbeit, es soll bis Ende des Jahres in Betrieb gehen. Auch im Bereich der Messe kann ein Leitsystem sinnvoll sein – am Ende ist es aber auch eine Kostenfrage.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Warum es bei der afa 2020 kein Verkehrschaos geben soll

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