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Augsburg

18.06.2017

Die B17 wird ab heute zum Nadelöhr

Die Vorarbeiten an der B17 laufen bereits seit längerem, ab Montag wird die Bundesstraße aber zum Nadelöhr.
Bild: Ida König

Der Freistaat verbreitert die Bundesstraße zwischen FCA-Stadion und Messe auf drei Spuren. Die Bauarbeiten dauern sechs Wochen und werden Auswirkungen haben.

Für Autofahrer wird es ab Montag auf der B17 eng: Zwischen dem Messegelände und Haunstetten wird es für sechs Wochen in jede Richtung nur noch eine statt zweier Fahrspuren geben. Es ist mit massiven Staus zu rechnen. Hintergrund: In diesem Abschnitt benutzen täglich rund 60.000 Fahrzeuge die Bundesstraße, auf der es auch ohne Bauarbeiten im Berufsverkehr schon regelmäßig zu Staus kommt.

Staus sind der Grund für den Umbau

Die fast täglichen Staus sind aber auch der Grund dafür, dass jetzt gebaut wird. Ab Ende Juli sollen die Autofahrer im Abschnitt zwischen FCA-Stadion und Messe eine dritte Fahrspur bekommen. Auf dem 900 Meter langen Teilstück wird ein durchgehender Ein- und Ausfädelstreifen gebaut (ähnlich wie es ihn zwischen Messe und Eichleitnerstraße bereits gibt). Dieser soll für mehr Sicherheit sorgen und den Verkehr flüssiger halten. Parallel zu den Bauarbeiten wird die Asphaltdecke erneuert. Davon betroffen ist auch noch ein Teilstück südlich des FCA-Stadions, sodass sich das Nadelöhr bis dahin ziehen wird.

Bis in den Abend hinein

Laut Bauamt soll montags bis samstags bis in den Abend hinein gearbeitet werden, um schnell fertig zu werden. Zusätzlich zur Teilsperrung wird die Anschlussstelle Göggingen/Haunstetten-Nord nicht voll nutzbar sein. Im ersten Bauabschnitt bis Anfang Juli ist das Auf- und Abfahren in Fahrtrichtung Augsburg nicht möglich. In der zweiten Bauphase bis Ende Juli wird dann das Auf- und Abfahren Richtung Landsberg nicht möglich sein.

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Für Autofahrer wird es ab Montag auf der B17 eng.
Bild: AZ

Als Umleitungsstrecken wegen der gesperrten Anschlussstelle hat das Bauamt mehrere Routen ausgeschildert. Was die verengte B17 betrifft, hilft aber wohl großräumiges Umfahren am besten. Denn bei Staus auf der Bundestraße ist grundsätzlich davon auszugehen, dass auch alle näher liegenden, möglichen Umfahrungen überlastet sind.

Warum nicht in den Ferien?

Dass der Beginn der Arbeiten nicht in die Ferien gelegt wurden, liegt am vollen Baustellenkalender in der Region. In den Sommerferien wird die B2 zwischen Hochzoll und Kissing wegen Sanierungsarbeiten voll gesperrt. 2,8 Millionen Euro kostet die Verbreiterung auf drei Fahrstreifen. Um Staus künftig eher zu vermeiden, wird das Bauamt demnächst zwischen Königsbrunn und Augsburg auch so genannte Schilderbrücken installieren, mit denen die Geschwindigkeit variabel geregelt wird. Bis die Schilder in Betrieb gehen, ist eine Testphase von etwa einem Jahr nötig.

Und eine weitere Behinderung gibt es

Ab kommenden Montag müssen sich auch Pendler aus dem Raum Königsbrunn/Bobingen auf Änderungen gefasst machen. Weil die B17-Brücke bei Königsbrunn-Süd erneuert wird, muss die Verbindungsstraße Königsbrunn – Bobingen für eine Woche gesperrt werden. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den zwei Kreisverkehren. Die Bundesstraße 17 bleibt zwar erreichbar, aber eine Durchfahrt unter der Bundesstraße ist nicht möglich.

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