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Die Bäckergasse - ein positives Beispiel

Die Bäckergasse - ein positives Beispiel
Kommentar Von Andrea Wenzel
10.10.2019

Wenn Straßen saniert werden, hat das vielfältige Auswirkungen. Nach den Mühen des Umbaus atmen die Händler der Bäckergasse aus vielen Gründen auf.

Dass Bauarbeiten in der Innenstadt für den Handel oft zur Herausforderung werden, ist nichts Neues. Zuletzt hatten Geschäftsinhaber rund um den Hunoldsgraben und die Weiße Gasse davon berichtet. Manch einer konnte im Anschluss seine Kunden nicht schnell genug zurückerobern und schloss.

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Auch in der Bäckergasse bekamen die Geschäfte und Gastronomiebetriebe die Auswirkungen der zweijährigen Umbauphase deutlich zu spüren. Laufkundschaft blieb aus, nur noch Stammkundschaft machte sich die Mühe, die Läden aufzusuchen. Die Ladeninhaber mussten viel Geduld und Mühe investieren, um sich über die Zeit zu retten. Dass sich ein solcher Aufwand aber auch lohnen kann, zeigen die Reaktionen im Anschluss.

Die neue Straßengestaltung trifft den Nerv der Bürger und Händler. Passanten kamen so schnell zurück und damit auch die Laufkundschaft. Neue Händler sahen zudem Potenzial in dem neu gestalteten Straßenzug und eröffneten hier ihre Geschäfte. Die Bäckergasse ist jetzt eine Altstadtstraße mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an inhabergeführten Gastronomiebetrieben, Einzelhandels- und Dienstleistungsgeschäften und versprüht dazu einen gewissen Charme. Sie ist ein positives Beispiel dafür, dass Umbauarbeiten zwar ein Wagnis für den Handel darstellen, aber gut gemacht auch eine echte Chance sind.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Bäckergasse: Nach dem Umbau kommen neue Läden

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