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Bildung

11.02.2015

Die Box am Schlüsselbund

Bunt und praktisch ist das „Owncase“, das Laura Schieg, Stefanie Habersetzer, Sophia Klein, Janina Höniges, Raphaela Stöckl und Katrin Stötter (von links) entwickelt haben.
Bild: Silvio Wyszengrad

Maria-Ward-Schülerinnen starten als Unternehmerinnen durch

Mit der Idee von einer kleinen Box zur Aufbewahrung fing alles. Verschließbar sollte sie sein und an den Schlüsselbund passen. Am Ende entstand das zylinderförmige „Owncase“ mit Schraubverschluss. Er eignet sich für die Verwahrung von Geldscheinen, Tabletten, Haarklammern und anderen kleinen Dingen, die gerne mal verloren gehen. Entwickelt haben das Konzept 15 Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums.

Im Rahmen ihres Projekt-Seminars im Fach Wirtschaft und Recht nahmen sie am Projekt „Junior Wirtschaft erleben“ des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln teil. Mithilfe eines Handbuches erarbeiteten sich die Mädchen ihr Geschäftsmodell und gründeten ein Schülerunternehmen.

Die Rohlinge für das „Owncase“ beziehen sie von der Firma Lemmer & Lemmer und gestalten sie. Egal ob beklebt mit Folie, Leder oder Filz, für jeden Geschmack ist etwas dabei – und das kommt gut an. Bei den ersten Verkäufen auf dem Weihnachtsbasar und in den Pausen wurden so viele Owncases verkauft, dass die Mädchen einen Überschuss von mehr als 500 Euro erreicht haben. Schulleiter Peter Kosak und Projektpate Markus Stötter von Synlab-Labordienstleistungen lobten die jungen Frauen für ihre Kreativität und Disziplin. Das Projekt ist auf ein Jahr begrenzt. Danach wird sich das Unternehmen wieder auflösen. Aber einige Schülerinnen können sich eine Zukunft in der Wirtschaft vorstellen.

Das Owncase kann hier erstanden werden: www.owncase.net

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