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29.11.2018

Die Chancen der Region

„Allianz für Arbeit“ verbreitet Zuversicht

Der Leuchtmittelhersteller Led-vance hat die Produktion am Standort Augsburg eingestellt. 700 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Der japanische IT-Konzern Futjisu hat angekündigt, das Werk in Augsburg bis Herbst 2020 zu schließen. Kommt es dazu, gehen 1850 Stellen inklusive der 350 Leiharbeiter verloren. Der vorzeitige Abgang von Kuka-Chef Till Reuter verunsichert 4000 Kuka-Mitarbeiter am Standort. Immer, wenn es in Betrieben kriselt, kommt die „Augsburger Allianz für Arbeit“ ins Spiel. Das Gremium ist mit Vertretern von Politik, Gewerkschaft, Wirtschaftskammern und Arbeitsagentur besetzt. Hinter geschlossenen Türen ringen die Beteiligten nach Lösungsansätzen, wie Arbeitsplätze gerettet oder entlassenen Mitarbeitern berufliche Alternativen aufgezeigt werden können. Am Mittwoch trat die Allianz im städtischen Wirtschaftsausschuss gemeinsam auf – öffentlich. Es ging um Perspektiven für die Region. Gesagt wurde ferner, was hoffen lässt, um den Herausforderungen zu begegnen.

6000 offene Stellen gibt es. Die passende Qualifizierung von Arbeitssuchenden helfe, die offenen Stellen zu besetzen, sagt Agenturchefin Elsa Koller-Knedlik.

Die Entwicklung des Innovationsparks samt der Nutzung des Technologiezentrums trage dazu bei, dass innovative Ideen in eine spätere Produktion einfließen, sagt Wirtschaftsreferentin Eva Weber. Augsburg profitiere dabei von den staatlichen Fördergebern.

Nicht nur IG-Metall-Chef Michael Leppek sieht für diese Branche, in der es in der Region tausende Arbeitsplätze gibt, große Chancen.

IHK-Mann Thomas Schörg spricht von einer steigenden Zahl an Firmengründungen.

Markus Prophet von der Handwerkskammer spricht von einem „Allzeithoch“, das die heimischen Betriebe vermelden. (möh)

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