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Augsburg

29.09.2019

Die Engstelle am Leonhardsberg bleibt länger als geplant

Die Engstelle am Leonhardsberg wird zu einer Dauerbaustelle. Die Arbeiten ziehen sich in die Länge.
Bild: Leonie Küthmann

Die Baustelle am Leonhardsberg zieht sich - und wird den Verkehr wohl noch länger behindern. Die Stadt Augsburg erläutert die Gründe.

Wegen Bauarbeiten werden Autofahrer seit April am Leonhardsberg ausgebremst. Auf der stark befahrenen Straße steht in jeder Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Auf einer Straßenseite ist zudem der Durchgang für Fußgänger gesperrt. Radeln ist verboten. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Arbeiten bis Anfang November abgeschlossen sind. Nun gibt es aber wenig erfreuliche Nachrichten. Dieser Zeitplan ist nicht einzuhalten.

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Baustelle am Leonhardsberg: Baureferent spricht über den Zeitplan 

Auf Anfrage bestätigt Baureferent Gerd Merkle, dass sich die Bauarbeiten deutlich länger hinziehen. Die Fertigstellung sei jetzt für Mitte Dezember vorgesehen. Merkle sagt aber auch: „Ob es bei diesem Termin bleibt oder eventuell noch Arbeiten im Frühjahr 2020 ausgeführt werden müssen, ist stark von den kommenden Witterungsverhältnissen abhängig.“

Die Verzögerung hängt mit Schäden zusammen, die während der Arbeiten entdeckt wurden. Es musste daher umgeplant werden. Die Arbeiten am Leonhardsberg stehen in Verbindung mit den laufenden Sanierungsarbeiten der Tiefgarage an der Stadtmetzg. Die Baustelle am Leonhardsberg liegt über der Stadtmetzg. Auf der Straße wird der Fahrbahnbelag erneuert. Zudem werden der südliche Gehweg des Leonhardsberges, die an die Brücke angehängte nördliche Fertigteilfassade des Platzes Hinter der Metzg und der südliche Teil der Stadtbachbrücke saniert.

Mit Ende der Arbeiten am Leonhardsberg sind dann alle Tiefbauarbeiten im Bereich Stadtmetzg erledigt, sagt Merkle. Die Kosten des Projekts sind mit 1,7 Millionen Euro veranschlagt. Diese werden zu 100 Prozent von der Stadt Augsburg getragen.

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02.10.2019

Am 10.und 12. September wurde auf Grund der Bauarbeiten die Geschwindigkeit von 30 km/h auf 20 km/h verringert.
Gleichzeitig hat die Stadt eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Eine Pressemitteilung über diese Maßnahme sucht man vergebens. Die Konzentration bei der Durchfahrt der Baustelle richtet sich auf den Verkehr und nicht auf die Änderung eines der vielen Verkehrszeichen. Die Baustelle wird von Roller und Fahradfahrern genutzt.

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