1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Die Firma Cadenas will 50 neue Stellen schaffen und zieht bald um

Wirtschaft

08.11.2019

Die Firma Cadenas will 50 neue Stellen schaffen und zieht bald um

Noch sitzt die Firma Cadenas in der Anlage Klein-Venedig.
Bild: Silvio Wyszengrad

Das Softwareunternehmen, das 1992 klein begonnen hatte, ist weltweit aktiv. Jetzt reicht der Platz in der Anlage Klein-Venedig in Augsburg nicht mehr aus.

Klein-Venedig an der Berliner Allee ist den meisten Augsburgern wegen der Wohnanlage mit mehreren hundert Wohnungen ein Begriff. Zur Anlage gehört zudem ein Bürokomplex. Hier hat das Augsburger Unternehmen Cadenas seit dem Jahr 2001 seinen Sitz. Von hier aus werden 19 internationale Niederlassungen mit weltweit insgesamt 380 Mitarbeitern gesteuert. Am Standort der Unternehmenszentrale sind 100 Mitarbeiter tätig.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Das Softwareunternehmen befindet sich nach eigenen Angaben auf Wachstumskurs. Neueinstellungen sind geplant. Bis zu 50 zusätzliche Arbeitsplätze sollen in nächster Zeit geschaffen werden. Daher reicht der Platz am jetzigen Standort nicht mehr aus. Im August 2020 erfolgt ein Umzug, wie das Unternehmen nun mitteilt.

Ein ehemaliges Weltbild-Gebäude wird die neue Adresse

Es geht nach Lechhausen. Im Bürokomplex „cenTron“ an der Steinernen Furt werden knapp 3700 Quadratmeter auf zwei Stockwerken bezogen. Diese Büroflächen in einem ehemaligen Weltbild-Gebäude bieten dann Platz für bis zu 200 Mitarbeiter. Der Gebäudekomplex steht an der Ecke Steinerne Furt, Schernecker Straße. Hier stehen insgesamt 20.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Nach Einzug von Cadenas seien dann 90 Prozent der Flächen vermietet, heißt es.

Dieses Gebäude in der Steinernen Furt in Lechhausen, in dem vormals Weltbild saß, wird Standort für die Unternehmenszentrale von Cadenas.
Bild: Silvio Wyszengrad

Cadenas setzt auf Expansion. Dass Neueinstellungen geplant sind, bestätigt Geschäftsführer Jürgen Heimbach: „Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums suchen wir fortlaufend gut ausgebildete Fachkräfte, wie zum Beispiel Informatiker, Mathematiker, Elektrotechniker, die sich für zukunftsweisende Technologien begeistern können.“

Heimbach hatte die Firma im Jahr 1992 gemeinsam mit einem kleinen Team gegründet. Damals waren es einige kleine Räume in einem Bürogebäude in der Eichleitnerstraße. Mit wachsendem Erfolg der Softwarelösungen und steigender Mitarbeiterzahl zog der Softwarehersteller 2001 in die Berliner Allee auf 3000 Quadratmeter. Cadenas ist inzwischen in allen Weltmärkten vertreten.

Renommierte Firmen arbeiten mit Cadenas zusammen

Renommierte Firmen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Automotive, Luft und Raumfahrt sowie Architektur setzen auf die Zusammenarbeit. Würth, ABB, Festo, Continental, MAN, Daimler oder Stihl nutzen laut Heimbach die Softwarelösungen, um Konstruktionsprozesse zu optimieren beziehungsweise Ingenieuren Konstruktionsdaten zur Verfügung zu stellen. Technologie made in Augsburg, heißt der Anspruch des Unternehmens.

Derzeit werde mit Hochdruck an einer innovativen Suchmaschine gearbeitet, die Ingenieure, Konstrukteure und Planer mit wenigen Klicks zum richtigen Bauteil für ihre Konstruktion führt. Dazu heißt es weiter: Herkömmliche Suchmaschinen fokussieren sich speziell darauf, möglichst alltagstaugliche Suchergebnisse zu liefern. Diese seien jedoch für das Engineering häufig ungeeignet und nicht relevant. Um die laut Heimbach revolutionäre Suchmaschine „3Dfind.it“ voranzutreiben, wird Cadenas das Team in Augsburg um bis zu 50 neue Fachkräfte wie Informatiker, Mathematiker, Ingenieure und Architekten erweitern.

Cadenas kommt aus dem Spanischen. Übersetzt steht das Wort für Prozessketten. Die Firma ist ein führender Softwarehersteller in den Bereichen Strategisches Teilemanagement und Teilereduzierung (PARTsolutions) sowie Elektronische CAD Produktkataloge (eCATALOGsolutions). Das Unternehmen stellt mit maßgeschneiderten Softwarelösungen ein Bindeglied zwischen den Komponentenherstellern und ihren Produkten sowie den Abnehmern dar.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren