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04.02.2014

Die Köpfe der Polit-WG präsentieren ihre Ideen

Die drei Vorstände der Polit-WG, Oliver Nowak, Anil Jain und Manfred Hörr (von links), habe Grund zur Freude: Die Gruppierung tritt bei der Kommunalwahl am 16. März an. Sie hat die nötigen Unterschriften erreicht.

Die Gruppierung tritt erstmals bei der Kommunalwahl in Augsburg  an. Sie will anders sein als andere.

Die Polit-WG ist die größte Überraschung des bisherigen Wahlkampfes. Wie erklären Sie als gleichberechtigte Vorstandsmitglieder sich selbst den Erfolg, die 470 Unterschriften erhalten zu haben?

Oliver Nowak: Uns hat eher überrascht, dass unsere Unterstützer es so spannend gemacht haben. Aus vielen persönlichen Gesprächen wussten wir, dass unsere Positionen große Sympathie bei vielen Bürgern finden.

Was steckt hinter dem Namen Polit-WG?

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Anil Jain: Die Idee, die Politik in Augsburg nachhaltig zu verändern – zum Beispiel durch die Gründung einer Wähler-Gemeinschaft. Außerdem klingt im Namen an, dass eine Stadt letztlich so etwas wie eine große Wohn-Gemeinschaft ist.

Wer hatte die Idee?

Manfred Hörr: Die Stadtratsfraktionen, denn sie besetzen die Lücke nicht, die wir ausfüllen müssen.

Welche Köpfe stecken hinter der Polit-WG?

Nowak: Wir bringen lieber Ideen ein, als uns auf Köpfe zu konzentrieren.

Was verbindet die Menschen, die sich in der Polit-WG engagieren?

Jain: Die hoffnungslos romantische und doch knallhart realistische Vorstellung, dass die vielen brachliegenden Potenziale (in den Bereichen Kultur und Wirtschaft), die Augsburg zweifellos hat, endlich genutzt werden.

Steht die Polit-WG einer Partei nahe?

Hörr: Nein. Wir engagieren uns genau deswegen in dieser Form und legen unseren Fokus auf die lokale Ebene, um nicht abhängig zu sein von parteipolitischen Strukturen in Bund und Land.

Was unterscheidet die Polit-WG von den anderen zehn Parteien und Gruppierungen, die ebenfalls am 16. März antreten?

Nowak: Ideen, Originalität und Unabhängigkeit, gepaart mit der richtigen Portion Pragmatismus.

Was ist das Wahlziel der Polit-WG?

Jain: Fraktionsstärke im Stadtrat zu erreichen, um so möglichst effektiv unsere Positionen ins Stadtparlament einbringen zu können. Daneben wird für uns auch die außerparlamentarische politische Arbeit über Aktionen und Veranstaltungen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Egal, ob wir in den Stadtrat einziehen oder nicht.

Sagen Sie bitte in nur einem Satz, warum Augsburg die Polit-WG im Stadtrat nötig hat.

Hörr: Damit Themen wie Kultur, moderne Urbanität, Vielfalt, soziale Verantwortung der öffentlichen Hand, eine Neuausrichtung der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik etc. endlich auf neue Weise und mit konkreten Vorschlägen angegangen werden.

Interview: Michael Hörmann

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