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01.02.2010

Die Kunst des fesselnden Vortrages

Besser wirken - mehr erreichen - unter diesem Motto stand der Abend des HRnetworx-Treffens im Medienzentrum Augsburg. Führungskräfte-Coach Michael Moesslang lockte mit seinem "Impuls-Vortrag" 100 Gäste zum Zuhören und Mitmachen in das Foyer des Medienzentrums in Lechhausen.

"Präsentationen, Reden, Meetings: Es kommt ausschließlich darauf an, welche Wirkung wir erzielen", startete Moesslang seinen multimedialen Auftritt. Denn nur wer kompetent, authentisch und selbstsicher wirke, könne andere von sich überzeugen. Kompetent wirke, wer glaubwürdig, vertrauenswürdig und überzeugend sei - denn meist ist die "echte" Kompetenz vom Laien nicht überprüfbar: "Wissen Sie, wie gut Ihr Arzt wirklich ist?"

Moesslang negierte die Aussage, man müsse nur authentisch sein. Überzeugen könne, wer mit "professioneller Authentizität" auftrete, dies bedeute, die eigene Rolle perfekt auszufüllen, um andere zu begeistern, ob im Beruf, im Freundeskreis oder in der Familie. Auch der Faktor Selbstsicherheit sei eine Frage des Trainings, so könne zum Beispiel ein Erfolgstagebuch, das man am Abend schreibe nicht nur ein guter Abschluss des Tages sein, sondern das Selbstbewusstsein dauerhaft stärken.

Die Wirkungsfaktoren für eine erfolgreiche Kommunikation seien: Wie stehe ich vor Publikum? Was mache ich mit meinen Händen? Was signalisiert meine Haltung? Der erste Eindruck, Körpersprache und Stimme, Gestik und äußeres Erscheinungsbild, das alles sind äußere Faktoren, die eine entscheidende Wirkung auf unser Gegenüber ausüben. Viele dieser einfachen, aber oft entscheidenden Ausdrucksmittel der Körpersprache nimmt Moesslang auf, führt verschiedene Varian-ten vor und übt sie mit seinem Publikum ein, damit dieses die Veränderungen am eigenen Körper erfährt.

Lächeln könne trainiert werden - einfach einen Stift mit den Zähnen fassen, auch wenn es zunächst wie ein Grimasse aussieht, es trainiert schon mal die Muskeln. Summa summarum wies Moesslang auf die vielen kleinen und großen potenziellen Fettnäpfchen hin und gab seinen Zuhörern in einem abwechslungsreichen und kurzweiligen interaktiven Vortrag die Gelegenheit, sich mit den eigenen Verhaltensmustern auseinanderzusetzen und nicht auf dem Standpunkt zu verharren, man sei eben so, wie man ist.

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