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Augsburg-Stadt

21.05.2015

Die Mischung macht’s bei Modular

Jetzt muss nur noch das Wetter mitmachen: Der Großteil des Modular-Festivals soll sich im Wittelsbacher Park abspielen.

Die Musik wird bei dem Jugendfestival Modular groß geschrieben. Vor allem heimische Bands kommen zum Zug. Konzerte sind aber nicht alles. Was sonst noch auf dem Gelände geboten wird

In weniger als drei Wochen findet das Jugendfestival, das der Stadtjugendring im Auftrag der Stadt veranstaltet, bereits zum sechsten Mal statt. Oft genug, dass es Oberbürgermeister Kurt Gribl bereits zum „guten Brauch“ erklärt. Aber das Festival ist dennoch nicht in die Jahre gekommen. Modular hat sich wieder weiterentwickelt, so Heidi Hofstetter, die Vorsitzende des Stadtjugendrings. Die Frischzellenkur wird dem Festival nicht zuletzt durch die vielen jungen Helfer verpasst. „Der Mitmach-Gedanke wird bei uns immer größer geschrieben. Inzwischen haben wir rund 150 freiwillige Helfer, die das Festival zum Laufen bringen“, sagt Festivalleiter Christoph Elwert. Sie können vor und während der Veranstaltung, die vom 4. bis 6. Juni im Wittelsbacher Park und der Kongresshalle stattfindet, hinter die Kulissen blicken, mit anpacken.

Neben einem Projekt mit den Partnerstädten, Workshops, Poetry Slam, Pop-College, Skaten bei den Modular-Miniramp-Masters, der Gestaltung des Festivalgeländes, der Diskussionsrunde „Augsburg auf dem Weg zu einer Clubkommission?“ gibt es vor allem auch Musik. Und das nicht zu knapp: Die Hauptacts sind bekannt. Wanda, AnnenMayKantereit, Errdeka aber auch Haftbefehl ziehen die Massen an. Nicht nur sie: Über 50 Prozent des musikalischen Programms wird von Bands aus der Region bestritten. „Wir hatten so viele Anfragen von Bands aus Augsburg und dem Umland, dass wir das ganze Festivalprogramm mit ihnen füllen hätten können“, sagt Festivalleiter Elwert. Nicht ohne Grund hat sich Augsburg als Pop-City einen Namen gemacht. „Wir sind ein städtisch gefördertes Festival. Wir wollen auch den hiesigen Bands eine Plattform geben“, betont Heidi Hofstetter, und Oberbürgermeister Gribl fügte auf der Vorstellung des Festival-Programms hinzu: „Aus dem Grund wurde Modular gegründet.“ Vorab gibt es bis zur Festivaleröffnung noch ein großes Aufwärm-Programm in der Festival-Zentrale in der Bürgermeister-Fischer-Straße. Dort können unter anderem Tickets für Modular gekauft werden.

Alle zwei Jahre oder doch häufiger?

3500 Karten sind schon weg. „Wir kommen in die heiße Phase des Ticketverkaufs. Jetzt gehen am meisten Karten über die Ladentheke“, so Elwert. Ob es im Jahr 2016 gleich wieder ein Festival geben wird, wollte sich Gribl nicht entlocken lassen. Derzeit gelte für das Jugendfestival noch das Biennale-Konzept, das einen zweijährigen Rhythmus vorsieht. „Ich bin aber aufgeschlossen und bereit, darüber zu diskutieren. Ein Konzept mit einer leistbaren Wirtschaftlichkeit muss gegeben sein, dann können wir uns damit befassen. Eine Extra-Wurst für das Modular-Festival gibt es aber nicht“, betont Gribl.

www.modular-festival.de

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